Mekong Delta

Meine Tagestour zum Mekong Delta habe ich gestern Abend noch gebucht.
Dieses mal eine Bustour, welche wirklich super günstig ist.
Heute hieß es für mich dann um 7 Uhr aufstehen…

„Nacht 2“ war überraschend ruhig, hatten wohl alle noch genug von der Nacht zuvor. Leider lag ich trotzdem ab 3 Uhr früh wach. Nennt man wohl Jetlag, also das wäre mal ein guter Name für ein ungezogenes Kind ;-).

Nun gut, ich bin ja nicht auf Urlaub, somit Augen zu und durch.

Die Bustour war ausgebucht, was wohl am sehr guten Preis gelegen hat. Für 10 Dollar, zum Mekong Delta, dazu ein Mittagessen, Tee und später noch ein Snack mit frischen Früchten. Wo ist der Haken?

Nun darüber kann man sich wohl streiten, ich finde es bei dem Preis fair, dass daraus auch eine etwas touristische Tour gemacht wird und dabei natürlich verschiedene Stationen angefahren werden, bei denen man einen z. B. Hut, selbstgemachte Karamellbonbons oder sonstiges kaufen kann.

Man sieht aber auch den Mekong Delta und befährt ihn selbstverständlich auch. Eine Tagestour wird dem ganzen meiner Meinung nach jedoch nicht gerecht, leider sieht man die schwimmenden Märkte bei diesem Anbieter nur, ab einer zwei Tagestour. Soviel Zeit habe ich nicht mehr.

Ich bin schon verabredet mit den Easy Riders. Morgen früh geht es los, mit dem Mottorad für 5 Tage durch Vietnam.

  • Tag 1 – von Saigon (Ho Chi Minh) nach Dong Xoai
  • Tag 2 – Dong Xoai nach Dakmil
  • Tag 3 – Dakmil nach Lack Lake
  • Tag 4 – Lak Lake nach Da Lat
  • Tag 5 – Da Lat nach Nah Trang

An Tag 6 kann ich sicher nicht mehr laufen und relaxe am Strand oder gehe tauchen.
Da ich nicht weiß wie die Internet Verbindung in den einzelnen Orten und Unterkünften sein wird, habt Geduld, ich melde mich wieder…

Fazit Mekong Delta:

Es lohnt sich, nur würde ich beim nächsten mal etwas mehr Geld investieren, eine weniger touristische Tour buchen und ggf. 2-3 Tage einplanen.

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Ho Chi Minh – hin oder lieber weg?

Spät am Abend des 28.01.2015 angekommen, war ich sehr froh, dass ich ein wirklich sauberes und gemütliches Zimmer inmitten der Backpacker-Hochburg gebucht hatte.
Wie sich herausstellte ist Sauberkeit dann aber auch nicht alles…

„Nacht 1“ nach meiner Ankunft.

Völlig fertig vom langen Flug, erst einmal unter die Dusche.
Ein paar Sachen auspacken und es sich bequem machen. Noch einmal auszugehen, dafür war ich viel zu müde.
Also am frühen Abend ins Bett.
In der Nacht wird ein Gitter vor die Eingangstür meines Hotels gezogen, sehr erfreulich wie ich fand, sicher ist sicher…

…Ab 2 Uhr rappelte es, dass ich fast aus meinem Bett fiel.
Ok, nicht alle Backpacker gehen so früh schlafen und die wollen dann irgendwann auch noch in Ihr Zimmer, verstanden! Und damit das Gitter aufgemacht wird, muss man dran rappeln, verstanden! Nur warum können die nicht alle gleichzeitig schlafen gehen? und warum muss mein Zimmer in der ersten Etage sein, da bekommt man wirklich jedes rappeln mit.

Nach einer damit etwas unruhigen Nacht hieß es dann raus in die Stadt, ein wenig mulmig war mir schon zumute. Die Stadt hat eine Fläche von 2.095 km² mit ca. 8 Millionen Einwohnern.

Erst einmal einen Kaffee, wusstet Ihr, dass Vietnam der zweitgrößte Kaffee-Hersteller der Welt ist?
Und ich muss sagen, einen so leckeren Kaffee habe ich noch nicht zuvor getrunken. Sorry an alle bei denen ich schon Kaffee trinken war :-). Ihr werdet mich verstehen, wenn Ihr hier mal einen Kaffee getrunken habt.

Zu Fuß Ho Chi Minh erkunden war mein Plan,  gestaltete sich dann doch etwas schwierig. Die Stadt ist wirklich „busy“ und hat zahlreiche Straßen und Gassen, ein einziges Labyrinth.
Ich habe mich dann für eine Moped City Tour entschieden, nein ich bin nicht selber gefahren, was allerdings nicht weniger gefährlich gewesen wäre. Bei der Anzahl von Verkehrstoten ist Vietnam ganz vorn mit dabei in der Weltstatistik.

Ich habe es überlebt und sehr viel gesehen. Für das „War Remnants Museum“ braucht Ihr starke Nerven!

Es lohnt sich in jedem Fall, sich 2-3 Tage Zeit für Ho Chi Minh zu nehmen. Es gibt zahlreiche Pagoden, Tempel, Märkte und Kirchen zu sehen.

Das Essen ist unglaublich gut, sofern man asiatische Küche mag.

Mein Fazit:

Für eine Stadttour kann man ein Moped nehmen. Angst hatte ich während meiner Tour nicht, wer schwache Nerven hat, sollte es sich aber doch 2x überlegen. Von 8 Mio. Einwohnern fahren ca. 5 Mio. Moped, dann kommen noch Autos, Fahrräder und alles dazu, was Räder hat. Ihr könnt Euch vorstellen was da los ist.
Ihr solltet den Preis mit dem Fahrer gut verhandeln, denn eine Moped Tour ist definitiv teurer, als eine Bustour. Dafür sieht man mehr und kommt schneller durch den Straßenverkehr. Der Betrag wird vom Fahrer jedoch sehr hoch angesetzt, ca. 70 Euro – und der Fahrer spricht es bewusst oder unbewusst so aus, dass es sich nach 17 Euro anhört 😉

die Spannung steigt…

Am 27.01.2015 geht es los, nach kurzem Stop am Flughafen in Dubai werde ich am 28.01.2015 in Ho-Chi-Minh-Stadt ankommen.

Die Unterkunft ist schon gebucht, drei Tage Aufenthalt im Kim Hotel. Ein günstiges Mini Hotel in einer typischen Backpacker Gasse in ho-chi-minh-city. Wenn schon Backpacker, dann richtig…

Ja, ja ok…”echte Backpacker gehen in Hostels und zwar in Mehrbettzimmer, mit Gemeinschaftsdusche und gemeinschaftlichen Waschräumen”…kommt alles noch, eine kurze Eingewöhnung muss sein ;-).

Damit mir die bekannte “Abzocke” der Taxifahrer zu Beginn erspart wird, habe ich die Abholung vom Flughafen zum Hotel organisiert. Am ersten Tag gleich mit Taxifahrern Diskutieren, ach nö lass mal!

Der 27.01.2015 kann kommen…