Ho Chi Minh – hin oder lieber weg?

Spät am Abend des 28.01.2015 angekommen, war ich sehr froh, dass ich ein wirklich sauberes und gemütliches Zimmer inmitten der Backpacker-Hochburg gebucht hatte.
Wie sich herausstellte ist Sauberkeit dann aber auch nicht alles…

„Nacht 1“ nach meiner Ankunft.

Völlig fertig vom langen Flug, erst einmal unter die Dusche.
Ein paar Sachen auspacken und es sich bequem machen. Noch einmal auszugehen, dafür war ich viel zu müde.
Also am frühen Abend ins Bett.
In der Nacht wird ein Gitter vor die Eingangstür meines Hotels gezogen, sehr erfreulich wie ich fand, sicher ist sicher…

…Ab 2 Uhr rappelte es, dass ich fast aus meinem Bett fiel.
Ok, nicht alle Backpacker gehen so früh schlafen und die wollen dann irgendwann auch noch in Ihr Zimmer, verstanden! Und damit das Gitter aufgemacht wird, muss man dran rappeln, verstanden! Nur warum können die nicht alle gleichzeitig schlafen gehen? und warum muss mein Zimmer in der ersten Etage sein, da bekommt man wirklich jedes rappeln mit.

Nach einer damit etwas unruhigen Nacht hieß es dann raus in die Stadt, ein wenig mulmig war mir schon zumute. Die Stadt hat eine Fläche von 2.095 km² mit ca. 8 Millionen Einwohnern.

Erst einmal einen Kaffee, wusstet Ihr, dass Vietnam der zweitgrößte Kaffee-Hersteller der Welt ist?
Und ich muss sagen, einen so leckeren Kaffee habe ich noch nicht zuvor getrunken. Sorry an alle bei denen ich schon Kaffee trinken war :-). Ihr werdet mich verstehen, wenn Ihr hier mal einen Kaffee getrunken habt.

Zu Fuß Ho Chi Minh erkunden war mein Plan,  gestaltete sich dann doch etwas schwierig. Die Stadt ist wirklich „busy“ und hat zahlreiche Straßen und Gassen, ein einziges Labyrinth.
Ich habe mich dann für eine Moped City Tour entschieden, nein ich bin nicht selber gefahren, was allerdings nicht weniger gefährlich gewesen wäre. Bei der Anzahl von Verkehrstoten ist Vietnam ganz vorn mit dabei in der Weltstatistik.

Ich habe es überlebt und sehr viel gesehen. Für das „War Remnants Museum“ braucht Ihr starke Nerven!

Es lohnt sich in jedem Fall, sich 2-3 Tage Zeit für Ho Chi Minh zu nehmen. Es gibt zahlreiche Pagoden, Tempel, Märkte und Kirchen zu sehen.

Das Essen ist unglaublich gut, sofern man asiatische Küche mag.

Mein Fazit:

Für eine Stadttour kann man ein Moped nehmen. Angst hatte ich während meiner Tour nicht, wer schwache Nerven hat, sollte es sich aber doch 2x überlegen. Von 8 Mio. Einwohnern fahren ca. 5 Mio. Moped, dann kommen noch Autos, Fahrräder und alles dazu, was Räder hat. Ihr könnt Euch vorstellen was da los ist.
Ihr solltet den Preis mit dem Fahrer gut verhandeln, denn eine Moped Tour ist definitiv teurer, als eine Bustour. Dafür sieht man mehr und kommt schneller durch den Straßenverkehr. Der Betrag wird vom Fahrer jedoch sehr hoch angesetzt, ca. 70 Euro – und der Fahrer spricht es bewusst oder unbewusst so aus, dass es sich nach 17 Euro anhört 😉

3 Gedanken zu “Ho Chi Minh – hin oder lieber weg?

  1. Du hast sooooh recht; so wohl was den Kaffee und das Essen als auch was die Stadt angeht. Zum Glueck bleibt dir der Kaffee erhalten waehrend deiner Vietnam Tour. Den gibt’s nicht nur in Saigon. Und nach dem Museum hab ich auch erstmal nen Abend langsam gemacht. Hab fast wieder ein bisschen Fernweh. Freu mich, dass es dir gefaellt. Pass auf dich auf 😉

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  2. Juuuuuuuhuuuuuu meine Tanja gehört jetzt zu den 5 Millionen rollenden Rädern in Vietnam. 70 € ist ja Wucher aber besser als zu Fuß ,brauchst zu Fuß mehr Zeit. Schön zu hören daß du Spaß hast. Genieße mal dieLänder dieser Welt und lebe jetzt.
    Wir lieben dich und grüßen Dich. 💋 Heike

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