Hue

Über den Hai van Pass nach Hue…

Zuvor musste jedoch unbedingt ein Stop für die Besichtigung der Marble Mountains eingelegt werden. Gut 16 km von Hoi An entfernt liegen die fünf Marmorberge mit einer wunderschönen und weitläufigen Tempelanlage, ihren Höhlen und Grotten. Der Weg nach oben führt über einen Aufzug, es folgen steile Treppen, die zu erklimmen sind. Der Weg lohnt sich in jedem Fall, man bekommt wundervolle Pagoden, Höhlen und Buddha Statuen zu sehen.

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Weiter ging es über den Hai-Van-Pass (auch Wolken-Pass genannt) mit atemberaubender Aussicht. Der höchste Punkt bildet die natürliche Grenze zwischen Nord- und Süd-Vietnam.

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Bevor wir in Hue angekommen sind, gab es noch einen kurzen halt am Elephant Waterfall und in Fishing Village.
Zu ehren der Elefanten wurde Ihnen ein Gedenkstein erbaut. Früher war dieser Ort eine Trinkstelle für Elefanten, leider wurden die Elefanten von den Bewohnern vor langer Zeit vertrieben. Die Profitgier brachte die Bewohner dazu, den Elefanten die Stoßzähne abzutrennen, seither wurde nie wieder ein Elefant an dieser Wasserstelle gesehen.

In Fishing Village leben bis heute Fischer mit Ihren Familien. Während die Familien früher auf Ihren Booten lebten, werden Ihnen heute Materialien zur Verfügung gestellt, um Häuser bauen können. Der Gouverneur Vietnams unterstützt die ärmere Bevölkerung im ganzen Land. Die Kinder gehen 4 bis 5 Jahre zur Schule, weitere Schulbildung können sich viele nicht leisten. So ist der berufliche Weg in den meisten Fällen bereits vorgegeben. Kaum ein Kind kann einen anderen Weg einschlagen…

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Angekommen in Hue war ich erst einmal erstaunt. Hatte ich da nicht etwas von einem ehemaligem Fischerdorf gelesen?
Mit ca. 300.000 Einwohnern in Hue muss ich mich da wohl verlesen haben.
Sollte mein Burger Verkäufer aus Hoi An Recht behalten?

Das Highlight in Hue ist wohl die alte Zitadelle. Hue war der Sitz der letzten Kaiser.
Na dann mal sehen, was die kaiserliche Befestigungsanlage zu bieten hat.

Wenn man Ruhe sucht, ist man hier genau richtig. Es ist wirklich ganz nett anzusehen und lässt einen das ständige Hupen in den Städten vergessen.

Nach meinem Besuch bei kaiserlichem Hofe wäre es doch toll, noch in Ruhe den Sonnenuntergang am Ufer des Son Huong (des Parfümflusses) genießen zu können… Eine Aufgabe die sich als etwas schwierig erwies.
Nach kurzer Zeit des Genießens setzten sich Kinder zu mir, die sich gern unterhalten wollten. Die meisten konnten jedoch kein Englisch, so musste einer der älteren Jungen, die Fragen der kleineren übersetzen. Ich bekam noch eine persönliche Showeinlage geboten, der Weltbeste JoJo Spieler unter Ihnen gab sein bestes. Wem interessiert da noch ein Sonnenuntergang?

Die Kinder zogen weiter und es gesellten sich zwei Verkäuferinnen zu mir. Wenn die sich miteinander unterhalten kann es allerdings laut werden. Nach einigen Minuten gab ich auf…Ruhe gibt es wohl nur im kaiserlichen Garten 🙂

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Nächster Halt Hanoi, ca.6,5 Mio. Einwohner. Da ist bestimmt was los…

Fazit:

Der Weg von Hoi An nach Hue war, wie vorangekündigt, traumhaft.

Hue ist mit Sicherheit schön und hat bestimmt auch noch sehr viel mehr zu bieten. Meine Stadt ist es jedoch nicht.
Ich hatte hier nur eineinhalb Tage, völlig ausreichend für meinen Geschmack.

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