Cairns – Townsville – Airlie Beach – Brisbane

Es ist schon ein seltsames Gefühl nach dieser langen Zeit wieder alleine weiterzureisen. Cairns offenbarte sich mir warm und regnerisch. Von Cairns aus kann man viele Unternehmungen buchen. Ob es sich um einen Abstecher in den Regenwald handelt, ein Tauchgang am Great Barrier Reef  oder ein Fallschirmsprung am Mission Beach, alles ist möglich. Auch ohne eine Tour zu buchen, ist diese Stadt einen kurzen Aufenthalt wert.

Auf der Internetseite „Gumtree“, die in Australien sehr populär ist, hatte ich eine Anzeige geschaltet und nach Mitreisenden gesucht die vorzugsweise ein Auto haben. Man kann die Ostküste auch sehr gut mit Reisebussen wie „Premier“ oder „Grayhound“ erkunden, der Nachteil dabei ist, das nur an bestimmten Punkten gehalten wird. Mit einem Auto ist man viel flexibler und wenn man sich die Kosten teilt, am Ende sogar günstiger. Zu meinem Glück meldete sich jemand, der mich auf seinem Weg nach Mackay mitnehmen konnte.

Max und ich trafen uns einen Abend vor Abreise in Cairns. Ich kann nur empfehlen sich vorher zu treffen, denn auch wenn man nur zusammen im Auto sitzt, sollte man zumindest ein gutes Gefühl dabei haben. Empfehlenswert ist natürlich auch, sich die ID zeigen zu lassen und jemandem vor Abfahrt das Nummernschild zu schicken. Da wir auf einer Wellenlänge lagen, hatte ich eine Mitfahrgelegenheit bis nach Townsville und Airlie Beach gefunden.

Von Townsville aus könnt Ihr innerhalb einer halben Stunde mit der Fähre auf die Insel Magnetic Island, hier soll man sehr gut schnorcheln können und mit Glück in freier Natur (oder gebucht und damit garantiert) Koalas sehen können. Da Max beruflich unterwegs war hatte er und somit auch ich nur zwei Tage Aufenthalt in Townsville. Ich bin in dieser kleinen wunderschönen Stadt geblieben und habe einen Tauchgang zum SS Yongala Wrack gebucht.

Mein erster Wrack Tauchgang, ich war ganz schön aufgeregt und voller Vorfreude. Die SS Yongala wurde am 23. März 1911 von einem Zyklon getroffen und versenkt, alle 122 Passagiere und Besatzungsmitglieder kamen dabei um Leben. Erst im Jahr 1958 wurde das Wrack der Yongala entdeckt, es liegt in etwa 30 Metern tiefe 35 km nordöstlich von Ayr entfernt. Das Wrack ist sehr gut erhalten und für mich ein unglaublich spektakulärer Tauchspot. Zu sehen gibt es Rochen, Schildkröten, Barracudas, mit etwas Glück Gitarrenrochen (Gitarrenhaie). Es wurde an dieser Stelle auch schon ein Wahlhai gesehen, dazu benötigt man an der Ostküste allerdings sehr viel Glück. Der Tauchgang war großartig!

Für mich ging es weiter nach Airlie Beach, für Max der mich hier netterweise abgesetzt hat, ging es weiter nach Mackay. Von Airlie Beach aus kommt man zu den Traumstränden der Whitsundays. Auch hier kann man sich zwischen einer Tagestour oder mehrtägige Touren mit Übernachtung auf den Booten entscheiden. Ich habe mich für eine Tagestour entschieden da die Wettervorhersage für den Folgetag nicht die beste war. An meinem Ausflugstag schien die Sonne und der Strand am Whiteheaven Beach war wunderschön. Airlie Beach ist ein touristischer Ort in dem eine Bar der nächsten folgt. Da ich die Winterzeit als meine Reisezeit erwischt habe, war es allerdings etwas ruhiger und Winter kann man das hier wirklich nicht nennen :-).

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Um nach Brisbane zu kommen habe ich mich für eine Fahrt mit dem „Premier Bus“ entschieden. Der „Premier Bus“ ist etwas günstiger als der „Grayhound Bus“, dafür hat man kein WiFi und es soll nicht so komfortabel sein wie in den Bussen seines Mitstreiters. Es ging um 17:30 Uhr los mit Ankunft 12.30 Uhr des nächsten Tages. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, in den ungünstigsten Positionen zu schlafen.

Für Brisbane hatte ich nur einen Tag zur Verfügung, die Stadt hat mich stellenweise an Frankfurt erinnert.

Meine Reise geht weiter nach Melbourne bzw. Creightons Creek. Dort werde ich Trevor, unseren Retter in der Wüstennot, auf seiner Farm in Victoria besuchen und ihn tatkräftig unterstützen. Danach fliege ich noch einmal zurück zur Ostküste mit Ziel Gold Coast (Surfers Paradise). Ich werde die letzten Sonnenstrahlen genießen und meine Schulfreundin Claudia wiedersehen, bevor es zurück nach Sydney geht wo bereits mein Weiterflug nach Fiji auf mich wartet.

Fazit:

Der Tauchgang zum SS. Yongala Wrack war bisher der beste in meinem Taucherleben. Getaucht bin ich mit mit Adrenaline Dive: www.adrenalinedive.com.au, gebucht habe ich über www.bookme.com.au über diese Seite bekommt man zum Teil sehr gute Rabatte.

Eine Whitsundays Tour kann ich nur empfehlen. Falls Ihr mehr Zeit habt und die Wettervorhersage gut ist, solltet Ihr meiner Meinung nach jedoch eine 2-3 tägige Tour mit einem Segelboot oder Catamaran buchen.

In Brisbane gibt es den „Australia Zoo“ für jeden „Crocodile Hunter bzw. Steve Irwin“ Fan ein Begriff.

2 Gedanken zu “Cairns – Townsville – Airlie Beach – Brisbane

  1. Hiii Tantchen🙈

    Was du nicht alles so erlebst..
    So ein Taucherlebnis ist bestimmt der Hammer !
    Wie ist dein Englisch mittlerweile? 😏
    Es ist total spannend um diese Uhrzeit (03:44 am) deine Artikel immer durchzulesen, Schleusen sich immer schöne Bilder in die Träume 👍

    Viel Spaß Melbourne und mach falls du sie siehst ein Foto von der Formel 1 Strecke !

    LG dein Neffe😘

    Gefällt 1 Person

    • Hallo mein lieber Neffe,
      es ist auch immer wieder schön ein Kommentar von Dir zu lesen :-).
      Ich spreche tatsächlich schon viel besser Englisch, auch wenn ich mit der Grammatik weiter zu kämpfen habe :-).
      Die Rennstrecke der Formel 1 sehe ich in Melbourne leider nicht.

      Ich wünsche Dir auf Deiner Reise ebenfalls tolle Erlebnisse und ganz viel Spass!

      LG deine Tante – Fette Umarmung und Küsschen

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