Melbourne – Gold Coast (Surfers Paradise) – Sydney

Nun hieß es „ran an die Schüppe“ auf zur Farmarbeit in Creightons Creek (Melbourne-Victoria). Trevor war so nett mich vom Flughafen in Melbourne abzuholen. Ich durfte ihn gleich bei seinem Zweitjob unterstützen und ein altes Büro auseinandernehmen. Das Sperrholz nahmen wir mit auf die Farm um es dort am nächsten Tag zu verbrennen.

Es handelte sich bei dieser Farm um eine Rinderfarm und gleich am ersten Abend musste Trevor noch einige Tiere zum Schlachter fahren, ich habe ihn mit gemischten Gefühlen begleitet. Zu Wissen das die Rinder am nächsten Tag sterben würden ist nicht sonderlich erfreulich. Ich durfte den Transporter übrigens am nächsten Tag reinigen, auch das war keine besonders erfreuliche Aufgabe :-).

Die Arbeit auf der Farm war hart, jedoch auch gleichzeitig sehr interessant. Ich durfte dabei assistieren, als den Rindern eine Art Spirale eingeführt und Ihnen eine Impfung verabreicht wurde. Ansonsten war ich für das verbrennen von allen möglichen Dingen zuständig und natürlich für das reinigen des Hauses, des LKWs oder der Autos. Ich wollte 9 Tage auf der Farm bleiben, aus unvorhersehbaren Gründen mussten wir meinen Aufenthalt allerdings auf 4 Tage kürzen. Alles in allem hat es mir Spass gemacht, zudem habe ich auf eine der schönsten Farmen arbeiten dürfen.

Mit dem Zug ging es nach Melbourne. Für Melbourne hatte ich zunächst nur einen Tag eingeplant, durch die Verkürzung des Farmaufenthaltes hat sich mein Aufenthalt in Melbourne um einige Tage verlängert. Die Stadt kann man sehr gut zu Fuß erkunden, es gibt zudem eine kostenfreie Bahn (City Circle Tram), die den gesamten Stadtkern umrundet.

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Mir wurde ein Besuch auf den Queen Victoria Market empfohlen und dieser Empfehlung bin ich gern nachgegangen. Hier gibt es in unterschiedlichen Hallen frischen Fisch, Fleisch, Obst, Wein, Kaffee und auch Kleidung. Ebenfalls zu finden sind verschiedene Essensstände und so habe ich mir eine deutsche Bratwurst gegönnt, eher undeutsch belegt mit Käse und Zwiebeln. Zudem habe ich ein Glühweingewürz als Präsent für eine Freundin gekauft. Der Glühwein schmeckte mir hier doch tatsächlich besser als auf unseren Weihnachtsmärkten, unglaublich :-).

Melbourne ist auch bekannt für seine Street Art, welche unter anderem in der Hosier Lane zu finden sind. Mich hat allerdings auch das Viertel Fitzroy begeistert. In Fitzroy lebt eine Künstlerkultur mit außergewöhnlichen Geschäften und tollen Graffitis in den Seitenstraßen.

Das Kriegerdenkmal ist nicht nur aus geschichtlichen Gründen unbedingt zu besichtigen, von hier aus hat man auch einen einmaligen Blick auf die Stadt. Melbourne ist insgesamt nicht so hektisch wie Sydney und ich bin froh, auch diese Stadt noch gesehen zu haben.

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Die Gold Coast liegt an der Südostküste von Queensland und wartete bereits auf mich. Morgens um 6 Uhr sollte mich ein Schuttlebus zum Flughafen bringen, den Bus hatte ich bereits Tage zuvor gebucht. Scheinbar war 6 Uhr zu früh für den Fahrer, erschienen ist er mit dem Bus jedenfalls nicht und das Büro der Agentur war um diese unmenschliche Uhrzeit auch noch nicht besetzt. Um den Flug noch zu bekommen musste somit ein Taxi her. Der Check-In Schalter sollte 45 Minuten vor Abflug schließen, was soll ich sagen, ich habe genau 45 Minuten vor Abflug eingecheckt. So kam es zu meiner ersten englisch geschriebenen Reklamation, scheinbar war diese so präzise, dass keine Fragen mehr offen blieben und mir die Taxikosten umgehend erstattet wurden.

Surfers Paradise macht seinen Namen alle Ehre. So stelle ich mir Rio vor, nur mit noch mehr Hochhäusern und nicht ganz so sicher. Hier habe ich noch einmal meine neu gewonnene Freundin Claudia getroffen. Unser Wiedersehen wurde mit einem Glas Wein bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Auch Max sollte ich hier noch einmal treffen, er hat mir gezeigt wie man im Casino beim Black Jack gewinnen kann. Er hat tatsächlich gewonnen, was am Vorführeffekt gelegen haben muss. Zum Lehrer taugt Max jedenfalls nicht, ich bin mit leeren Taschen in mein Hostel zurückgekehrt.

Von Sydney aus ging mein Flug weiter nach Fiji. Auch in Sydney habe ich noch einmal auf meine alten Schulfreunde treffen dürfen.

Nach Fiji fliege ich in die USA. Ich habe schon einige tolle Tipps von meiner lieben Dani erhalten! Danke Dani! Solltet Ihr auch noch Tipps für mich haben oder jemanden kennen der eine günstige Unterkunft zur Verfügung stellt, fühlt Euch frei mir zu schreiben :-).

Fazit:

Suttle Service: Nicht unbedingt über eine Reiseagentur buchen, oft haben die Hostels vor Ort günstigere Angebote.

Gold Coast: Eine tolle Aussicht auf die Bucht habt Ihr von Burleigh Heads aus.

Scheut Euch nicht davor eine Reklamation zu schreiben, solltet Ihr berechtigte Gründe haben!

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