Death Valley (Tal des Todes) – Yosemite Nationalpark

Death Valley oder auf Deutsch gesagt das Tal des Todes ist, mit seinen farbenreichen Gesteinsformationen, skurrilen Aussichten und Salzkrusten die von ehemals vorhandenem Wasser zeugen, einer der schönsten mysteriösen Nationalparks der USA.

Zu viert machten wir uns auf den Weg in die brennende Wüstenlandschaft. Bei einer Temperatur von 117 Grad Fahrenheit (47 Grad Celsius) kann einem schon einmal der Atem stocken, sobald man aus dem klimatisierten Auto steigt. Mit leichtem Wind fühlten wir uns wie Brathähnchen, das Tal des Todes machte seinem Namen von Beginn an alle Ehre. Im Sommer wurden bereits Temperaturen von 56,7 Grad Celsius gemessen, wir hatten somit einen verhältnismäßig kühlen Sommertag erwischt :-).

Der tiefste Punkt Nordamerikas ist das Badwater Basin mit 85,5 Meter unter Meeresniveau. Hier gibt es nichts außer die faszinierende Salzwüste. Nicht weit entfernt liegt der Zabriskie Point, von hier aus hat man einer der schönsten Aussichten im Nationalpark.

Die Wüstenlandschaft der Merquite Sand Dunes diente als Kulisse in „Star Wars“ und man fühlt sich tatsächlich etwas wie in einer anderen Welt. Die größte Düne nennt sich passend „Star Dune“ und hat eine Größe von 50 Meter.

Auf unserem Weg zum Yosemite Nationalpark machten wir einen Zwischenstopp am Mono Lake, welches ein Natronsee ist. Von Zuflüssen des Sees wurde Wasser für die Trinkwasserversorgung Los Angeles abgeleitet. Der Mono Lake trocknete immer weiter aus, so dass spitze und krustige Türme aus Mineralablagerungen zum Vorschein kamen. Diese Türme werden Kalktuff genannt. Nach einem Gerichtsbeschluss der durch Umweltschützer erwirkt wurde, steigt der Wasserspiegel heute wieder an.
Die Gegend um den Mono Lake ist vulkanischen Ursprungs und so gibt es hier auch die Möglichkeit einen Vulkankrater zu  besteigen. Die Aussicht ist mysteriös und wunderschön.

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Auf ging es zum Yosemite Nationalpark, vorbei an glasklaren Seen und himmlisch riechenden Wäldern. Es ist nichts ungewöhnliches das man im Yosemite Nationalpark oder auch Umgebung auf Bären treffen kann. Lauren, die jüngste im Bunde hatte solch eine Angst davor, in der Nacht im Zelt von einem Bären überfallen zu werden, dass Sie erst einmal im Auto schlief. Wer hier Campt muss alle Lebensmittel, Kosmetik und Getränke in einem Container verstauen, nichts sollte sich im Auto oder im Zelt befinden, da dies die Bären anlocken könnte.

Unser Ziel war die Wanderung auf dem Four Mail Trail zum Glacier Point, dies bedeutete 7,4 km aufwärts. Der Weg ist leicht bis mittelschwer zu laufen und man muss nicht bis zum Ziel warten um eine unschlagbare Aussicht genießen zu können, was einem das Wandern durchaus erleichtert. Nichts desto trotz sollte man für den Auf-und Abstieg einen vollen Tag einplanen denn man möchte die Aussicht am Glacier Point doch genießen und für den Abstieg, den ich als schwieriger empfand, genügend Kräfte sammeln.

Fazit:

Für Death Valley solltet Ihr Euch mit ausreichend Wasser versorgen. Auch wenn Ihr nur kurz aus dem Auto steigt, ist das für Euren Körper eine Extrembelastung.

Die Campingplätze im Yosemite Nationalpark sind sehr schnell gefüllt. Wer am Nachmittag oder Abend nicht weit fahren und Zeit für die Suche eines freien Campingplatzes einplanen möchte, der sollte sehr früh aufstehen oder noch besser, zuvor buchen.

Mein erstes „hier ist keine Dusche ich werde im See baden, auch wenn es Dunkel ist“ Erlebnis war spannend 🙂 …Nein ich habe das Shampoo natürlich nicht im See ausgewaschen.

 

 

Las Vegas – Grand Canyon – Antelope Canyon – Monument Valley – Mesa Verde – Route 66

Las Vegas!
Einmal den Hebel eines einarmigen Banditen betätigen und 10.000 US Dollar gewinnen oder auch beim Roulette alles auf die 7 setzen und gewinnen. Das ist Las Vegas, zumindest habe ich mir das so gewünscht und ich kann Euch sagen, Wünsche werden nicht immer wahr :-).

Das Leben in Las Vegas spielt sich eher innerhalb der großen Hotels und deren Clubs ab. Die Hotels haben normalerweise jeweils ein Motto. Das Venezia hat, wie sollte es anders sein, das Thema Venedig. Das Caesars Palace Shopping Forum hat eine kurvige Rolltreppe und die Wassershow vor dem Bellagio Hotel ist bezaubernd.

Man kann unzählige Shows besuchen und in den Clubs geben weltbekannte DJ’s ihr bestes. Las Vegas ist alles, nur nicht langweilig.

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Der Gand Canyon ist von Las Vegas aus gut mit dem Auto oder einer Bus Tour zu erreichen. Der Anblick ist atemberaubend, ich hatte dafür nur ein Wort übrig: „Wow“

Ich machte mich weiter auf nach Page wo es nicht nur den Horseshoe Bend, sondern  auch den Antelope Canyon zu bestaunen gibt. Der Horseshoe Bend kann kostenfrei besichtigt werden, für die Besichtigung des Lower Antelope Canyon ist eine Gebühr von 20 US Dollar zu zahlen und zusätzlich eine Gebühr von 6 US Dollar für die Navajo-Nation. Die Gebühr für den Upper Antelope Canyon liegt bei 35 US Doller zusätzlich zur Navajo-Nation Gebühr. Die Besichtigung ist nur unter Führung eines ortskundigen Navajos möglich. Beim Abstieg taucht man ein, in eine Traumwelt aus Sandsteinskulpturen.

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Das Monument Valley ist von Page mit einer ca. 2 stündigen Autofahrt zu erreichen. Der wilde Westen zum Greifen nah, hier möchte man sich einfach nur ein Cowboyhut aufsetzen, aufs Pferd steigen und durch die Prärie reiten.

Der National Park Mesa Verde wurde 1978 zum Weltkulturerbe deklariert. Der Park liegt in Colorado, hier kann man die Bauten der Cliff Dwellings bestaunen die in der Zeit um 1100 bis 1300 erstanden sind. Für mich unvorstellbar das zu dieser Zeit solche Wohnsiedlungen errichtet werden konnten.

Über die weltbekannte Route 66 habe ich meinen Rückweg nach Las Vegas angetreten. Die wohl schönste Station ist in Hackberry zu bestaunen. Ein General Store der einem authentischem Museum gleicht. Von außen bereits ein Schmuckstück, einen Fuß reinsetzen lohnt sich in jedem Fall.

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Fazit:

Las Vegas ist nicht in 2 Tagen zu erkunden.

Der Lower Antelope Canyon ist extrem schmal, dafür länger als der Upper Antelope Canyon. Der Upper Antelope Canyon ist tiefer und breiter. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Mittagszeit bzw. so lange die Sonne hoch steht.

Es gibt unzählige wunderschöne Nationalparks in den USA. Solltet Ihr Fan davon sein Nationalparks zu erkunden, so lohnt es sich eine Jahreskarte zu kaufen die 80 US Dollar kostet.

Beste deutschsprachige Tour für Las Vegas:
http://treasuretours.net/

LA – Santa Monica – Venice Beach – Hollywood

USA – das Land der Freiheit und der großen Träume.

Gelandet bin ich in Los Angeles in Kalifornien, ich denke das war eine kleine Fehlplanung aber zum Glück bin ich ja flexibel und hüpfe jetzt kreuz und quer durch die USA. Meine erste Station, Santa Monica mit seiner südlich angrenzenden Kleinstadt Venice Beach. Santa Monica ist sehr chic, das Wahrzeichen ist der Santa Monica Pier auf dem auch die Route 66 endet.

Venice Beach ist für sein Muscle Beach und seinen Skate Park bekannt. Ich behaupte mal, Venice Beach ist die coole Schwester von Santa Monica, beide sind toll anzusehen. Sport treibende kommen hier voll auf Ihre Kosten, auch ich habe mich dazu hinreißen lassen, joggen zu gehen.

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Gleich am zweiten Abend bin ich zu einem Couchsurfing Event gegangen. Ich hatte zuvor bereits versucht über Couchsurfing eine Unterkunft zu bekommen, eine eher schwierige Aufgabe in LA. Die Hosts bekommen zwischen 10 und 50 Anfragen am Tag habe ich mir sagen lassen, wie soll man da noch eine freie Couch erwischen? Das Event war super, die Leute waren einfach nur toll und so sollte es nicht bei diesem einen Event bleiben. Wir haben uns immer wieder getroffen, ob nun zum Volleyball spielen, gemeinsam ein Festival am Santa Monica Pier erleben oder das Essen der Food Trucks ausprobieren. Ich wollte fast schon nicht mehr weiterziehen, denn unter Freunden ist ein Ort noch um einiges schöner!

Zu Kalifornien gehört natürlich auch Hollywood mit seinem „Walk of Fame“ und Beverly Hills.  Eine City Tour kann ich hier nur empfehlen. Ihr könnt sehen wo die Stars wohnen, einkaufen gehen, auf welchem Balkon Vivian von Ihrem Edward (Pretty Woman) „gerettet“ wurde und in welcher Kirche Whoopie Goldberg in Sister Act gerockt hat. Kennt Ihr die Villa aus „Der Prinz von Bel Air“? Eine wunderschöne Villa die leer steht und nur für Filmzwecke genutzt oder für Partys gebucht wird. 

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Da ich für einige Zeit in Westwood gewohnt habe, konnte ich quasi zu Fuß zum Pierce Brothers Westwood Village Memorial Park. Der Park ist ein Friedhof auf dem einige Hollywoodgrößen begraben sind. Hier lest Ihr im Prinzip nur bekannte Namen (Wikipedia gibt Euch ganz gut Auskunft). Das wohl bekannteste Grab dürfte das von Marylin Monroe und Dean Martin sein.

Malibu Beach? Durfte nicht fehlen, na klar!

Fazit:

Mit dem Big Blue Bus Nummer 3 kommt Ihr für 1$ vom Flughafen nach Santa Monica oder auch Venice Beach. Ein Flughafen Shuttle Bus bringt Euch dabei kostenfrei zur Big Blue Bus Haltestelle.

Meine Empfehlung – Griffith Park Observatory. Bei Tag bereits eine spektakuläre Aussicht, die bei Dunkelheit noch um einiges getoppt wird.

Die Treffen der Couchsurfing Community in LA sind super!

Liebe Freunde zu Hause, ich vermisse Euch!