Las Vegas die zweite – Hangover – Zion National Park

Ich musste einfach noch einmal zurück nach Las Vegas, ich meine was ist Las Vegas ohne Hangover?

Einen Hangover bekommt man selten allein. Ich bin nach Vegas gefahren um Freunde zu treffen die gerade Ihren Urlaub dort verbrachten. Mein Plan war zwei Tage in Vegas zu verbringen, danach weiter über den Arches National Park nach Colorado zu fahren um auch dort eine Freundin zu besuchen. Doch manchmal kommt es anders als man denkt 🙂

Die Reise von San Francisco nach Las Vegas habe ich mit dem Auto angetreten und hierbei die Gelegenheit genutzt in Los Angeles zu stoppen, schließlich kenne ich auch hier einige liebe Menschen und es war schön sie noch einmal zu sehen.

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In Vegas angekommen wurde ich herzlich begrüßt, unser Wiedersehen wurde gebührend mit gutem Essen und einem Glas Wein gefeiert. Ich habe auf meiner Reise bisher immer versucht den günstigsten Weg zu wählen und auch hier in Amerika habe ich das shoppen bisher vermieden. Ich war auch die einzige die meinte Sie bräuchte nichts, als wir ins Outlet Center fuhren. Dani ist leider eine zu gute Shopping-Beratung und es gab viel zu viel schöne Kleidung. Ja Ihr habt es ganz sicher schon erraten, ich war am Ende diejenige mit den meisten Tüten :-).

Las Vegas ohne eine Show zu besuchen ist ebenfalls nicht wirklich Las Vegas und so gingen wir an meinem letzten Abend in die Human Nature Motown Show. Die Show ist großartig, die Stimmen der Jungs unwahrscheinlich gut und am Ende saß niemand mehr auf seinem Stuhl!

Es war mein vermeintlich letzter Abend bis zu der Frage, ob ich nicht Lust hätte am nächsten Tag in die Matt Goss Show zu gehen. Matt Goss? Ich muss gestehen der Name sagte mir nichts, dafür sagte mir der Name Bros etwas, die Gruppe mit den hübschen Zwillingen Ende der 80er Jahre. Matt Goss war einer der Sänger, selbstverständlich wollte ich in diese Show! Erste Planänderung, mein Aufenthalt wurde um einen Tag verlängert, meine Unterkunft vom Hostel ins Hotel meiner Freunde gewechselt, da mein Hostel kein Bett mehr frei hatte. Die ausziehbare Couch im Hotel war allerdings auch sehr viel gemütlicher als das Bett im Hostel, zudem gab es einen Außenpool. Ein Luxus Backpacker Resort :-).

Für einen guten Start in den Abend geht man erst einmal in ein Restaurant mit köstlichem Essen. Ich hatte im letzten Bericht das „Bubba Gump“ erwähnt und nun wurde es Zeit dort Essen zu gehen. Das Restaurant alleine ist schon interessant, an den Wänden hängen Bilder aus dem Film „Forest Gump“ und überall sind Sprüche daraus zu lesen. Das Schild „Run Forrest Run“ bedeutet das der Kellner am Tisch vorbeilaufen kann und „Stop Forrest Stop“…klar, der Kellner bleibt an Eurem Tisch stehen. Die Popcorn Shrimp sind super lecker.

Voller Vorfreude ging es in die Show von Matt Goss, ich war so gespannt. Thomas und Dani sind gern gesehene Gäste und so haben wir die Plätze direkt vor der Bühne erhalten. Frauen haltet Euch fest, dieser Mann hat die schönsten blauen Augen der Welt! Im Prinzip würde es reichen, wenn er sich einfach auf die Bühne stellt und sich ausz… ähm, lassen wir das. Die Show ist hervorragend die Stimme einzigartig und mitreißend. In dieser Show gab es allerdings einen weiteren Entertainer, kein geringerer als Thomas! Durch seine Art die Menschen zu begeistern wurde die Show noch um einiges besser, das hatte auch Matt Goss erkannt und so wurden wir eingeladen, seine Show auch am nächsten Tag zu besuchen.

Aus einem Tag Verlängerung wurde ein zweiter. Im Publikum zu Gast (außer uns VIP’s) auch Jason Statham inklusive Familie. Die Show war erneut einzigartig, die Stimmung grandios und feucht-fröhlich, der Morgen danach war voller Überraschungen. Wer hatte diese Fotos geschossen? Und wer waren die Leute auf den Fotos? Scheinbar hatte ich den Cousin von Babyface getroffen, zu seinem Pech habe ich keine weitere Erinnerung an unser Gespräch :-).

Konnte ich mit dieser Katerstimmung weiter zum Arches National Park fahren? oder noch weiter nach Colorado? Keine Chance! Zum Glück hatte Mr. Goss auch am Tag meiner dritten Verlängerung eine Show.

Aus 2 1/2 Tagen Aufenthalt wurden 5 1/2 unvergessliche Tage!
Nach Colorado und in den Arches National Park schaffte ich es nicht mehr, dafür ist der Zion National Park nur 2 1/2 Fahrstunden von Las Vegas entfernt. Mein Körper schrie förmlich nach einem Spaziergang durch diese wunderschöne Natur. Für die verschiedenen Wandermöglichkeiten im Zion National Park solltet Ihr einigermaßen schwindelfrei sein, denn es gibt stellen an denen man sehr nah am Abgrund läuft. Gute Wanderschuhe oder zumindest Turnschuhe sind erforderlich, ich hatte nur meine Sneaker dabei und bin von daher an den ein oder anderen Stellen Barfuß gelaufen, was auf sandig-steinigen Stellen die sicherere Methode war. Für die Wanderung in den Narrows sind Wasserschuhe erforderlich, da es stellenweise doch sehr steinig zugeht.

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Dear Jessica: Now you know what’s happened ;-). I will definitely come back to the U.S. and will love to meet you in Colorado!

Fazit:

Ich hatte lange überlegt, ob ich den Weg nach Vegas auf mich nehme um meine Freunde zu treffen, schließlich war ich schon in Vegas und ich wollte doch noch so viel mehr sehen…Ich bin so froh mich dafür entschieden zu haben. Es war ein der schönsten Erlebnisse auf meiner Reise, eine unvergessliche Zeit. Danke!

Meine Absolute Empfehlung für die Human Nature Motown Show und für die grandiose Show von Matt Goss.
Human Nature
Matt Goss

Der Zion National Park hat viele Wandermöglichkeiten, bei meinem nächsten Aufenthalt würde ich mindestens 2-3 Tage einplanen.

 

 

 

Napa Valley – Santa Cruz – Monterey – Highway 1 – Pebble Beach

Weinliebhaber kennen Napa Valley als einer der bekanntesten Weinregionen. Die Weine sind köstlich, ich habe Sie extra für Euch getestet ;-). Die Weingüter sind traumhaft anzusehen, einen Abstecher nach Napa Valley solltet Ihr Euch nicht nehmen lassen. Auch die Familie Jacuzzi hat sich hier niedergelassen, bekannt eher für Sanitärtechnikanlagen, die Weine der Familie sind hervorragend.

Der Santa Cruz Beach Boardwalk ist der älteste Vergnügungspark Kaliforniens. Wer nicht zum Vergnügen hier her kommt, der besucht Santa Cruz wahrscheinlich um zu surfen, es finden viele internationale Surfwettbewerbe statt. In Santa Cruz gibt es das beste Burritos Restaurant „Planet Fresh Gourmet Burritos“, ich träume heute noch von meinem Beef and Shrimp Burrito!

Monterey war Ende des 18. -Anfang des 19. Jahrhunderts ein wichtiger Fischereihafen, besondere Bedeutung hatte Monterey für den Fang von Sardinen. Noch heute sind die Gebäude und Fabriken aus damaligen Zeiten gut erhalten. Auch Bubba Gump ist hier zu finden, ein Shrimp Restaurant dessen Namen Ihr sicher schon einmal aus dem Film „Forest Gump“ gehört habt. Einer der bekanntesten US-Amerikanischen Autoren ist hier geboren, John Ernst Steinbeck dessen Familie deutscher Abstammung ist. Noch heute heißt ein Familiengut in Heiligenhaus „Großsteinbeck“ der Ursprüngliche Name der Familie.

Der Highway 1 ist eine Traumstrecke die am Pazifischen Ozean entlang führt. Im Fall des Highway 1 sagen Bilder mehr als Worte! Haltet unbedingt die Augen offen, sehen könnt Ihr Delphine, Wale und Robben. Für die Fahrt von San Francisco nach Los Angeles benötigt Ihr ca. 10 Stunden und Ihr werdet ganz sicher unzählige Male stoppen. Ihr bekommt eindrucksvolle Ausblicke auf die Küste von Big Sur. Die Fahrt über Pebble Beach kostet Euch 10 Dollar, obwohl hier im Prinzip nur wohlhabende Menschen leben. Golfliebhaber finden hier acht freie und achtzehn Private Golf-Lochplätze. Die Fahrt über Pebble Beach lohnt sich.

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Fazit:

Schaut Euch das Weingut der Jacuzzi Familie in Napa Valley an und wenn Ihr nicht fahren müsst, testet die sehr gut schmeckenden Weine.

Kurz vor Monterey könnt Ihr einen Stopp in Moss Landing machen, hier könnt Ihr gut und günstig Essen, eine Seitenstraße von Moss Landing erinnert an den Wilden Westen!

Auf den Weg gibt es ausreichend Campingplätze, wer spät anreist findet zwar niemanden mehr an der Kasse vor, doch auch wenn ein Schild behauptet der Campingplatz wäre voll, versucht Euer Glück 😉

San Francisco

In meinem Vorleben war ich ganz sicher ein Hippie, warum sonst wollte ich schon immer nach San Francisco?

Meine erste Begegnung mit San Francisco war allerdings alles andere als Beeindruckend und ich war mir nach kurzer Zeit sicher hier nur zwei bis drei Tage zu bleiben. Ich hatte eine Unterkunft über Couchsurfing gefunden und die Gegend in der mein Host lebt war bei Dunkelheit nicht ungefährlich, wie er mir am Tag meiner Ankunft mitteilte. Ich wollte San Francisco jedoch eine Chance geben und so habe ich am dritten Tag meine Unterkunft und die Umgebung gewechselt. Es musste doch einen Grund geben, warum mein altes Hippie Herz unbedingt nach San Francisco wollte :-).

Kennt Ihr die Serie „Full House?“ zu Beginn werden diese wunderschönen viktorianischen Häuser gezeigt. Wenn dieser Anblick meine Meinung über San Francisco nicht ändern würde, was könnte es dann? Und so machte ich mich auf zum Almano Square wo die „Painted Ladies“ zu finden sind.

Mit neuem Entdeckungsdrang ging es weiter zur kurvigsten Straße der Stadt, die Lombard Street. Eine Fahrt mit dem Auto abwärts macht auf jeden Fall Laune!

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Meine nächste Station war die Haight and Ashbury Street, welche die Geburtsstätte der Hippie Bewegung in den 1960er Jahren ist. Eine beeindruckende Mischung aus Vergangenheit und Zukunft trifft aufeinander. Die Straße ist gesäumt von Urigen Cafes, Second Hand Geschäften, Kunst Händlern und traumhaften viktorianischen Häusern. Ganz in der Nähe gelegen findet Ihr den Buena Vista Park, von hier aus habt Ihr einen grandiosen Blick auf San Francisco.

Selbstverständlich durfte auch ein Abstecher zum Pier 39 und Fishermans Wharf nicht fehlen. In der Nähe des Piers könnt Ihr mit einer Fähre nach Alcatraz übersetzen, am Pier selber sind Seelöwen zu bestaunen, die sich auf den Anlegestellen einen Platz zum Schlafen suchen. Fisch und Meeresfrüchte Liebhaber sind am Fishermans Wharf bestens aufgehoben.

Solltet Ihr Lust auf ein Picknick mit toller Aussicht auf die Stadt haben, kann ich Euch Treasure Island empfehlen.

Was darf in diesem Bericht auf keinen Fall fehlen? Richtig!
Auf die Golden Gate Bridge habe ich mich wohl am meisten gefreut und hier ist sie :-).
Klar bin ich auch ein Stück über die Brücke gelaufen und was soll ich Euch sagen, das Gefühl dabei war Freiheit pur.

Fazit:

Vom Coit Tower aus habt Ihr einen 360 Grad Aussicht auf San Francisco.

Manchmal verliebt man sich auf den zweiten Blick in eine Stadt.

Für eine Überfahrt nach Alcatraz solltet Ihr mindestens eine Woche zuvor buchen.