Costa Rica II

Unser nächstes Ziel in Costa Rica war Tamarindo, ein kleiner Ort mit einem langen Sandstrand und perfekten Wellen für Surfer. Tamarindo liegt an der Küste des Pazifischen Ozeans.

Der Ort besteht überwiegend aus Restaurants, Touranbieter und Bars, selbstverständlich kann man auch shoppen gehen, die Preise sind jedoch eher gehoben. Auch Nachtschwärmer kommen auf Ihre Kosten.
Unsere liebe Katrin konnte nicht genug von den Sonnenuntergängen bekommen, die und da muss ich Ihr durchaus zustimmen, spektakulär sind.

Gewohnt haben wir im Hostel „La Botella de Leche“, eine Backpacker Unterkunft mit Pool. Die Atmosphäre in dieser Unterkunft war toll, man kommt sehr schnell mit anderen Gästen ins Gespräch, so kam es auch zu meiner ersten Surfstunde. Mit Kirstin und Martin, die beide aus den USA stammen, ging es auf zum Strand. Martin rief kurzer Hand seinen Freund Jorge an, der mir für einen kleinen Obolus Surfstunden gab, sicher konnte Jorge nicht erahnen was da auf ihn zukam :-).
Nach einigen Trockenübungen die leicht zu meistern waren, ging es ins warme pazifische Meer. Wie sich herausstellte, waren die Trockenübungen nicht so einfach in die Realität bwz. im Wasser umsetzbar. Mein Lehrer hatte eine Engelsgeduld, nach gefühlten zwei Stunden stand ich, wie von Jorge versprochen, auf dem Brett und surfte meine erste Welle. Da das ganze direkt auch ein zweites Mal klappte, entschieden wir uns für eine kurze Pause. Nach gemütlichen zusammensitzen mit einem kühlen Blonden (nein kein Typ, sondern ein Bier) ging es erneut ans Surfen. Was soll ich sagen? Eine neue Surferin ist geboren ;-).

Leider gibt es dazu keine Bilder, doch zumindest von der Unterkunft und unserem abendlichen beisammen sitzen.

Unsere liebe Edith hat sich als Ort Ihrer Geburtstagsfeier „Montezuma“ ausgewählt. Was früher ein Geheimtipp war, ist heute ein beliebter Ort für Touristen, trotz seinen vielen Sodas, Touranbieter und Souvenirshops hat er an Ursprünglichkeit nicht verloren. Besonders schöne Strände sucht man vergebens, ebenso ist es aufgrund der Wellen, Strömungen und Steine im Wasser schwierig, schwimmen zu gehen. Der Hippie-Charme ist das, was Montezuma noch heute ausmacht.

Eine Wanderung zu den „Montezuma Falls“ darf man sich nicht entgehen lassen, allerdings ist festes Schuhwerk unbedingt zu empfehlen, da es keine befestigten Wege gibt. Der mühsame Weg lohnt sich und eine Erfrischung im kühlen Nass entschädigt sogleich. Wer noch nicht genug von diesem Abenteuer hat, kann durch erklimmen eines steilen Weges über Stock und Stein einen weiteren Wasserfall erreichen. Das alles selbstverständlich auf eigene Gefahr. Sanitäranlagen, ich brauche es kaum erwähnen, werdet Ihr nicht auffinden.

Auf unseren Weg zurück nach San José übernachteten wir im „Airport Hotel Berlor“ in Alajuela. Die Pizza, aus der hauseigenen Pizzeria, ist extrem lecker. Das Hotel liegt 2km vom Flughafen entfernt, es gibt von 3 Uhr morgens mit 11 Uhr mittags einen kostenlosen Shuttle Service.

Es war sehr schön, einige meiner lieben aus Deutschland wieder zu sehen. Nun bin ich in Peru und kann Euch schon jetzt sagen, es ist unglaublich hier. Ihr dürft gespannt sein auf das Land der Inka…

Fazit:

Solltet Ihr surfen lernen, lasst Euch ein langärmeliges Shirt geben und am besten auch eine lange Hose. Ich habe ein kurzes Shirt getragen und meine Bikini Hose, das Surfbrett für Anfänger ist sehr rau und somit habe ich mir ganz schön die Haut abgeschürft.

Tamarindo: Das argentinische Restaurant „Patagonia“ bereitet ausgezeichnete Steaks zu.

Montezuma: Auch wenn der Weg steinig und schwer ist, die Montezuma Falls sind es wert.

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