Lima – Cusco – Machu Picchu

In Lima habe ich bei meinem Host Julio in „Milaflores“ gewohnt.
Ich hatte viel Glück! Julio ist sehr begeistert von seinem Land und hat mir viel über die Sehenswürdigkeiten Limas erzählt. Mit einer von ihm handgezeichneten Karte machte ich mich auf nach „Barranco“. Von Milaflores aus ist es einfach mit der „Metropolitano“ von Nord nach Süd oder umgekehrt zu kommen.

Schriftsteller und Künstler machten „Barranco“ zu einem Künstlerviertel. Die Häuser sind im kolonialen und republikanischen Stil erbaut, der Stadtteil wirkt sehr relaxed.

Mein nächster Halt war „Costa Verde“, ebenfalls ein Stadtteil von Milaflores. Carlos Dogny brachte im Jahre 1930, nach seinem Besuch auf Hawaii, ein Surfbrett mit nach Milaflores und gründete dort den bekannten Surfclub „Waikiki“. Klar somit, am Strand von Milaflores kann gesurft werden.
An der „Costa Verde“ gibt es den kleinen, sehr hübschen „Parque del Amor“. Liebende Treffen sich hier und bekommen gern auch ein Ständchen gesungen.

Die Unterschiede können in Lima nicht größer sein.
Die Altstadt hat eine geschichtsträchtige Vergangenheit, welche sich beim durchqueren an allen Ecken widerspiegelt. Man schlendert vorbei an alte Herrenhäuser, Kloster und Kirchen welche im Stil des Barocks und der Renaissance erbaut wurden. Unweit entfernt, in der Nähe des Stadions, findet man den „Parque de la Reserva“ der eine spektakuläre Wassershow zu bieten hat. Aufgrund der „Light Show“ ist meine Empfehlung, den Park am Abend zu besuchen.

Meine Reise führte mich weiter nach Cusco, der Nabel der Welt. Sobald das Stadtzentrum erreicht ist, befindet man sich auf den Spuren der Inkas. Cusco wirkt vollkommen authentisch, ein wunderbares Flair mit seinen kleinen Cafes und Restaurants. Mir hat es der „San Pedro“ Markt angetan, es gibt alles was man sich vorstellen kann. Zwischen Obst, Gemüse, Käse, Hühnersuppe und anderen Leckereien findet man auch Blumen, Spielzeug oder Kleidung. Die Preise sind Verhandlungssache, doch selbst ich habe nicht immer gehandelt und ich liebe Handeln. Wenn eine Mütze allerdings nur 2,15 Euro kostet, was wollt Ihr da noch sagen? Der zentrale Platz heißt „Plaza de Armas“ und ist umgeben von Kirchen und architektonisch wunderschönen Gebäuden. Nicht nur die dünne Höhenluft raubt einen den Atem.

Die wohl am meisten besuchte Sehenswürdigkeit „Machu Picchu“ konnte auch ich mir nicht entgehen lassen. Von Cusco aus habe ich eine Bus-Tour über 2 Tage gebucht und mich aufgemacht nach „Aguas Calientes“, ein Dorf am Fuße des Berges. Die Strecke über 8 Kilometer, hinauf zum auf deutsch „alter Gipfel“, kann mit einem Bus oder über einen kleinen Fußweg , der überwiegend aus Treppen besteht, zurück gelegt werden. Ich habe mich für letzteres entschieden. Mit einigen Mitreisenden machte ich mich pünktlich um 4:30 Uhr auf den Weg. Als wir den Gipfel erklommen haben, war ich platt und habe mich gefragt, wie man auf die Idee kommen kann, eine Stadt in 2360 Metern Höhe zu bauen! Bei Anblick dieser wichen alle bösen Gedanken gleich wieder, es blieb nur ein Staunen übrig. Erbaut wurde Machu Picchu im 15. Jahrhundert.
Wenn man das ganze dann schon hoch laufen konnte, ist es nur ein Klacks diesen Weg auch runter zu gehen. Um zu unserem Bus zu kommen hieß es nochmals 10 Kilometer laufen.

Spät am Abend in Cusco angekommen, wollte ich nur noch duschen und schlafen. Meine Hostel Bewohner sahen das völlig anders, duschen durfte ich, um danach an eine „spanische Nacht“ teilzunehmen. Tortilla und Sangria beleben Körper und Geist, ich habe in dieser Nacht geschlafen wie ein Baby :-).

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Fazit:

Milaflores ist ein sicherer Ort in Lima. Mit der „Metropolitano“ kommt man gut von A nach B. Sicherlich sollte man in öffentlichen Bussen immer auf seine Wertsachen achten.

Die Fluggesellschaft LCPeru bietet oft günstige Inlandsflüge an.
http://www.lcperu.pe/

Ein Hostel für 6 US Dollar die Nacht in Cusco: „Caja Magica“
http://hostalcajamagica.com/

Eine günstigste Möglichkeit nach Machu Picchu zu kommen, ist mit dem Bus. Man muss nicht unbedingt eine Tour buchen. Es ist auch möglich eine Busfahrt zu buchen und sich vor Ort selbst zu organisieren. Die Bus Preise können oft auch noch einmal verhandelt werden.

 

 

3 Gedanken zu “Lima – Cusco – Machu Picchu

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