Piha – Auckland – Cape Reinga – Waipoua Forest – Raglan

Margarethe hatte Ihren letzten Tag in Neuseeland und für diesen haben wir uns noch einmal in Piha getroffen. Wir haben uns auf den Spuren des Films „das Piano“ begeben. Ich selber habe diesen Film bisher nicht gesehen, aufgrund der Erzählungen von „Margie“ muss ich das jedoch nachholen. Die Spuren führen zum einen zum Strand von Karekare und zum anderen nach Piha.

Piha ist winzig und doch versprüht dieser Ort seinen eigenen Charme. Es gibt nicht unbedingt die Möglichkeit hier Lebensmittel einzukaufen, daher solltet Ihr vorher Eure Bestände auffüllen.

Auckland – Es wurde Zeit mein Auto zu verkaufen, ich habe schon in Napier eine Anzeige über Trade Me geschaltet, hier verkaufen Neuseeländer und Australier alles mögliche und eben auch Backpacker Ihre Autos. Die Seite wurde mir von jedem Neuseeländer empfohlen, allerdings kostet eine Anzeige ca. 59 NZ Dollar und eine Auktion 39 NZ Dollar (soweit ich mich erinnere bekommt man bei einer misslungenen Auktion allerdings sein Geld zurück). Für eine Auktion benötigt man unter Umständen etwas mehr Zeit, daher habe ich mich für die Schaltung einer Anzeige entschieden. Zusätzlich habe ich mein Verkauf über Facebook, speziell über „New Zealand Backpackers“ gepostet.

Die Zeichen standen nicht besonders gut, es haben sich zwei Leute bei mir gemeldet, beide über Facebook. Einer hat ein so freches Angebot abgegeben, dass er gleich aus dem Rennen fiel. Somit blieb mir eine Chance und dazu kam nun auch noch, das die Bremsen sich eindeutig zu Wort meldeten und eine Werkstatt mir bestätigte, dass diese zwingend zu erneuern wären.

Nun gut, Ihr wollt wissen ob es geklappt hat?
…Jawoll! Manchmal reicht eben eine Chance aus, selbst wenn die Bremsen zu erneuern sind. Die letzten Tage bin ich nun mit einem Leihwagen unterwegs, in dem sich ebenfalls schlafen lässt und Camping Equipment ist auch enthalten.

Good Bye my Darling!

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Cape Reinga ist für Maori der Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen ihre letzte Reise nach Hawaiiki dem Heimatland Ihrer Ahnen antreten. Tatsächlich überkommt einen das Gefühl, am Ende der Welt zu stehen. Der Tasmansee und der pazifische Ozean treffen hier aufeinander.

Ganz in der Nähe liegen die Te Paki Sanddünen die bis zu 50 Meter hoch sind. Man kann sich Surfbretter ausleihen und auf diesen Dünen surfen. Camille (eine Französin der ich zufällig in Auckland und dann wieder an diesem unwahrscheinlichen Ort begegnet bin) und ich haben das Surfen mit Pappe und Plastiktüte ausprobiert… bringt nichts! 🙂

Die Sanddünen haben mich nichts desto trotz sehr beeindruckt.

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Der Tane Mahuta (Herr des Waldes) steht in einem der berühmtesten Kauri Wäldern Neuseelands Waipoua Forest. Der Baum steht erhaben da und man kann ihn nur ehrfürchtig bestaunen, er ist der größte Kauri Baum Neuseelands.

In der Nähe gibt es einen Campingplatz. Bei Dunkelheit kann man sein Glück herausfordern und sich mit einer Rotlichttaschenlampe auf Enddeckungsjagt begeben, mit viel Glück seht Ihr einen Kiwi in freier Natur. Ich habe einen Kiwi sehen dürfen und sie sind größer als ich es mir vorgestellt hatte.

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Raglan ist das Surferparadies schlecht hin, auch wenn Ihr nicht selber surft, ist dieser Ort einfach ein kleines Paradies. Für mich meine letzte Station in Neuseeland bevor es weiter nach Australien geht. Die Atmosphäre ist angenehm entspannend und hat mich dazu gebracht vier Tage zu bleiben, auch wenn das Wetter sich, bis auf 2 Tage, leider nicht von seiner besten Seite zeigte.

Fazit:

Piha ist beschaulich, ich habe mich hier sehr wohl gefühlt und das Hostel: http://www.jandalpalace.co.nz, ist eines der schönsten, die ich in Neuseeland gebucht habe.

Ein Autoverkauf in Auckland ist in der Hochsaison wohl weniger ein Problem, in der Nebensaison solltet Ihr jedoch früh genug einen Käufer suchen. Ihr könnt dazu die Seite „Trade Me“ nutzen oder auch zum „Elleslie Carfair“ fahren (http://www.carfair.co.nz/sellers).

Wiapoura Forest: einfach nur beeindruckend.

Raglan: Ein Surferparadies, welches auch für nicht Surfer ein Paradies ist. Surfen kann hier natürlich auch gelernt werden. Gewohnt habe ich bei http://www.scottsplace.nz/, hier könnt Ihr auch mit Eurem Auto auf dem Hof stehen und in Eurem Auto übernachten. Alle weiteren Annehmlichkeiten dürft Ihr selbstverständlich nutzen.

Raglan: Fish’n Chips Suchtgefahr herrscht im „Raglan Fish 92“. Für mich das beste Fish’n Chips Restaurant in Neuseeland.

„Günstig“ ein Auto mit Schlafmöglichkeit und Camping Equipment buchen geht über https://www.rentalcarvillage.net/micro.php

Wellington – Rivendell – Napier – Tongariro Alpine Crossing – Coromandel

Den Weg auf die Nordinsel Neuseelands habe ich mit der Fähre von Picton nach Wellington beschritten. Angekommen in Wellington musste ich gleich feststellen, dass ich noch nicht reif für eine Großstadt war. Vielleicht sollte ich mir Gedanken machen, ob die Buchung eines Intensiv-Englisch Kurses in Sydney über drei Wochen eine so gute Idee war…Nun gut, das ist Zukunftsmusik 🙂

Über Wellington kann ich Euch nur so viel sagen, das es außerhalb der Stadt ebenfalls einen Freedom Campingplatz gibt, ansonsten habe ich mich gleich am nächsten Tag weiter nach Napier aufgemacht, mit einem Halt in Rindevell.

Rivendell bietet Euch einen der historischen Momente in Eurem „Lord of the Rings“ Leben, einmal durch das Tor von „Bruchtal“ schreiten, genau das ist hier möglich.

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Napier ist eine Stadt die dem Charleston Chic entspricht, Mr. Gatsby hätte sich hier sicherlich wohl gefühlt. Direkt vor der Tür gibt es einen Strand, was will man mehr? Der Sand ist tatsächlich Schwarz, es sieht nicht nur auf dem Bild so aus.

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Der Tongariro Alpine Crossing ist wohl auch aufgrund von Lord of the Rings einer der beliebtesten Wanderwege Neuseelands. Er ist 19,4 km lang und mit einer Tageswanderung zu schaffen. Es ist schon etwas besonders einmal durch „Mordor“ zum „Mt. Doom“ (in Wirklichkeit „Mount Ngauruhoe“) zu laufen.

Der Tongariro Nationalpark ist der älteste Neuseelands und die drei Vulkane Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu sind noch heute aktiv. 

Das Wetter hier ist quasi unvorhersehbar, daher solltet Ihr alles dabei haben und natürlich ausreichend zu trinken und am besten „Studentenfutter“ um Eure Energie zwischenzeitlich aufzufüllen. Der „Mt. Doom“ kann bestiegen werden (2291 m) für den Aufstiegt benötigt man ca. 2 Stunden extra, der Abstieg dauert eine Stunde.

Leider war es an dem Tag meiner Wanderung doch etwas zu bewölkt, ein Aufstieg damit zu gefährlich. Hier gibt es keinen „Wanderweg“ der Vulkan ist über Stein, Geröll und vulkanische Asche zu besteigen und das auf allen vieren, denn es ist ein sehr steiler Aufstieg. Mich reizt dieser Weg noch immer, daher kann es gut sein, dass ich auf meine letzten Tage noch einmal den Rückweg zum Tangariro Nationalpark antrete und diesen Vulkan bezwinge. Man braucht allerdings wirklich Glück mit dem Wetter.

Der Tangariro Alpine Crossing ist atemberaubend, aber seht selbst…

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Coromandel, so hieß es ist wunderschön und das ist es auch, nur für mich etwas zu abgelegen und ruhig.
Der Weg ist eng, kurvenreich und führt ständig bergauf und bergab. Eine anstrengende fahrt, die am Ende mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt wurde. Ihr könnt hier auch kleinere Walks machen oder Euch einfach mal an den Strand legen.

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Die Nähe zu Auckland ist ganz praktisch…Meine Reise geht weiter nach Piha, hier bin ich mit Margarethe verabredet, danach muss ich in Auckland unbedingt mein Auto los werden…Ob ich mein Auto verkauft bekomme erfahrt Ihr somit in den nächsten Tagen…Fortsetzung folgt 🙂

Fazit:

Hobbington war für mich nur eine Durchreise, daher nicht weiter erwähnt. Wenn Ihr Hobbington bzw. die Herr der Ringe Lokation allerdings ansehen wollt, kostet das 75 NZ Dollar und die Anreise ist nur mit einem Shuttle Bus möglich. Vorherige Buchung erforderlich. Ich habe einige Leute gefragt die dort waren, es lohnt sich, allerdings nur für echte Herr der Ringe Fans .

Napier ist eine sehr schöne Kleinstadt, die einen in die glamouröse Charleston Zeit versetzt.

Tangario Alpine Crossing, für mich das beste was man auf der Nordinsel machen kann.

Takaka – Motueka „Abel Tasman“ – Kaikoura

Takaka ist ein kleiner Ort, der noch heute sehr an eine Hippie Area erinnert. Hier könnt Ihr getrost Eure Wickelhosen, Aladinhosen, Haremshosen, oder wie auch immer sie genannt werden, anziehen.
Besser nur Ihr kauft die Hosen vorher in Asien, denn in Neuseeland kosten die Hosen mal eben das 20 – 30-fache.

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Die Te Waikoropupū Quellen oder auch Pupu Quellen genannt, liegen etwa 6 km westlich von Takaka. Die horizontale Sichtweite beträgt 63 Meter. Für die Maori sind diese Quellen religiös bedeutsam, daher ist der Kontakt mit dem Wasser verboten.

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Übernachtet habe ich in der Annie’s Nirvana Lodge, eine Übernachtung im 6 Bett Zimmer kostet hier 28 NZ Dollar. Das Hostel war gemütlich und die Besitzerin hat mich an die „Golden Girls“ erinnert. Es war sehr gesellig dort und so kam es auch zu meinem ersten Kinobesuch in Neuseeland mit zwei Engländerinnen, „Wanda“ und „Margie“. Wir haben uns, wie sollte es auch anders sein, „Der große Trip – Wild“ angesehen. Allerdings gab es in dem Kino auch keine Auswahl. Jeden Tag wird ein anderer Film gezeigt. Am Folgetag war „Fifty Shades of Grey“ dran, schade das ich abgereist bin.

Das Kino war winzig und urgemütlich. Der Film gut wie ich finde, es gibt eine echt traurige Szene bei der mir die Tränen kamen. Die Neuseeländer machen eine Pause im Film und die folgte genau zum Zeitpunkt dieser Szene, tja Timing ist alles 🙂

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Am nächsten Tag habe ich vor meiner Abreise noch einen Walk zur „Golden Bay“ gemacht.

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Nach so viel Normalität musste Aktion her. Wie ich gehört hatte, ist Motueka bzw. Abel Tasman einer der besten Orte, um einen Fallschirmsprung zu wagen.

Morgens um 9 Uhr war mein Termin. Die Nacht war eher unruhig, da mir doch mächtig die Muffe ging. Mein Tandem Buddy Daniel war sehr verständnisvoll und hat mich so gut es eben ging, abgelenkt und beruhigt.

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Der Flug und die Aussicht waren ein Traum, die Öffnung der Luke und sehen wie die anderen springen (ich sprang als letzte), ein Albtraum. Der wohl schlimmste Moment ist, sich rauszusetzen und ich wusste ja, dass es für Daniel kein zurück gab. Nach dem Absprung schießt einem so viel Adrenalin durch den Köper, dass man nur noch schreien und lachen kann. Eins ist ganz klar, das war nicht mein letzter Fallschirmsprung. Beim nächsten Mal würde ich nur kein Video mehr drehen oder Fotos aufnehmen lassen, ich würde meinen zweiten Sprung einfach nur genießen. Der erste Sprung musste natürlich bildlich festgehalten werden.

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Meine letzte Station auf der Südinsel war Kaikoura. Ich fühlte mich hier gleich so wohl, das ich meine Fähre nach Wellington um einen Tag verschoben habe. Es gibt einen Freedom Campingplatz (kostenfrei) 15 km nördlich von Kaikoura, direkt am Strand. Der Sonnenaufgang ist herrlich anzusehen und die Atmosphäre sehr entspannt.

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Selbstverständlich durfte auch in Kaikoura ein Walk nicht fehlen. Den „Kaikoura Peninsula Walkway“ kann ich Euch sehr empfehlen. Er ist teilweise etwas mystisch und es gab Stellen, bei denen ich mir nicht sicher war, ob ich dort sicher war. 🙂

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Fazit:

Tataka: unbedingt ins Kino gehen.
Meine Unterkunft war die „Nirvana Lodge“
http://www.nirvanalodge.co.nz/

Golden Bay: Ich denke hier gibt es niemanden, der hier keinen Walk macht!

Motueka „Abel Tasman“ Skydive:
http://www.skydive.co.nz/

Kaikoura
Übernachten auf dem Freedom Campingplatz. Aus der Richtung kommend ca. 5 km außerhalb der Stadt gibt es zudem kostenfreie Duschen.

Wanaka – Franz Josef Glacier – Punakaiki

Queenstown habe ich schweren Herzens verlassen und mich auf den Weg nach Wanaka begeben. Wanaka ist die kleine Tochter von Queenstown oder vielleicht auch eher die erwachsene Schwester. Hier könnt Ihr ebenso Euren Drang nach Aktivitäten nachgeben, wie auch in Queenstown, nur geht es hier etwas ruhiger und erholsamer zu. Da ich mich so langsam zum Ende meiner Reise auf der Südinsel begeben muss, habe ich hier nur eine Nacht verbracht. Wanaka hat sicherlich mehr verdient.

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Der Franz Josef Glacier ist nach Franz Josef I. von Österreich benannt und ist ein ca. 10 km langer Gletscher. Mit einem kostenlosen Walk kommt Ihr leider nicht auf das Eis, dennoch ist der Anblick beeindruckend. Ein Walk auf dem Eis kostet Euch ab 325 NZ Dollar aufwärts. Ganz sicher eine spektakuläre Erfahrung, da ich aber gern noch einen Skydive und ähnliche Dinge auf meiner Reise machen möchte, habe ich mir die Begegnung mit dem Eis erspart. Wer weiß, vielleicht komme ich ja noch nach Alaska :-).

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Auf den Weg nach Punakaiki wurde ich der Natur langsam überdrüssig, bis sich mir eine unglaublich schöne Kulisse eröffnete. Ich habe meine Meinung binnen Sekundenbruchteile wieder geändert. Neuseeland, du überrascht mich auch jetzt noch mit deiner Schönheit.

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Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Punakaiki sind die „Pancake Rocks“, wie diese entstanden sind, könnt Ihr hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Pancake_Rocks

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Es gibt ebenso tolle Walks in Punakaiki. Ja ich muss zugeben, ich laufe sehr gerne durch die Natur Neuseelands, selbst das Bergwandern macht mir mittlerweile sehr viel Spaß.

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Um meine Haushaltskasse aufzufüllen, habe ich mich auf den Spuren der Goldgräber begeben und mir die „Mitchells Gully Gold Mine“ angesehen. Zuletzt wurde im Jahre 1914 dort gegraben, heute ist es ein Familienunternehmen mit spannender Geschichte. Gold habe ich leider keins gefunden, auch wenn ich jeden einzelnen Gang gründlich untersucht habe.

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Fazit:

Wanaka hat mehr Zeit verdient.

Fox und Franz Josef Glacier sind beeindruckend. Ihr könnt in Franz Josef auch den höchsten Skydive Neuseelands machen, wenn das Wetter mitspielt. Ich habe einige Traveler getroffen die eine Tour auf dem Eis gemacht haben und darüber begeistert waren. Flug und Walk sind ab 325 NZ Dollar zu buchen.

Die „Mitchells Gully Gold Mine“ weckt die Goldgräberstimmung!

Invercargill – Te Anau – Milford Sound – Glenorchy – Queenstown

Auf meinem Weg nach Invercargill habe ich am Curio Bay übernachtet. Mit Glück, so wurde mir gesagt, kann man hier die Polarlichter sehen. So viel Glück hatte ich leider nicht, die Aussicht war trotz allem schön.

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Invercargill war schnell erreicht und damit nur ein Zwischenstopp. Eine schöne Kleinstadt in der ich es nicht lassen konnte, mich in den Läden umzusehen. Ich habe tatsächlich nichts gekauft, zum einen sind die Preise gesalzen und die Mode eher „Old-Fashion“.

In Te Anau wollte ich einen Teil des Kepler Tracks laufen. Der Track ist sehr Wetter abhängig und scheinbar wollte das Wetter nicht, dass ich mich auf diesen Pfad begebe. Somit habe ich eine Tour auf den Milford Sound gebucht.

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Am nächsten Tag ging es nach Glenorchy, der Weg dorthin ist wunderschön. Einer der „Great Walks“ ist hier zu finden, der „Routeburn Track“. Die Umgebung um Glenorchy ist in vielen Verfilmungen zu sehen, so auch in „Herr der Ringe“.

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Nach so viel Erholung wurde es Zeit für die aktionsreiche Stadt Queenstown. Die meisten bleiben hier länger als geplant, so auch ich. Besonders gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit Gareth. Ihr habt diesen Namen schon einmal gelesen, wir trafen uns auf unserer Tour mit den Easy Riders in Vietnam und zufällig kreuzten sich unsere Wege nun auch hier in Neuseeland.

In Queenstown könnt ihr Fallschirmspringen, Bungee Springen, Paragleiten, oder, oder, oder…es gibt hier kaum etwas, was nicht möglich ist. Hier solltet Ihr Eure Budgetgrenze weit nach oben schrauben, denn auch das Nachtleben und die Übernachtungsmöglichkeiten sind entsprechend teuer. Es gibt einen Campingplatz, 12 km außerhalb der Stadt. Nur wer möchte Abends noch 12 km weit zur Übernachtung fahren? 🙂

Wir haben die etwas günstigeren und dennoch spassbringenden Aktivitäten gewählt. Sind mit einer Art Kettcar den Berg 3x runter gerast, haben einen guten Walk hinter uns gebracht und den besten Burger der Welt bei „Fergburger“ gegessen.

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Das mit dem besten Burger ist nicht nur so dahergesagt. Da das Ding mächtig viele Kalorien hat, wurde am nächsten Tag ein Mountain Bike gemietet.

40 km in 5 1/2 Std sagt glaube ich alles! Könnt Ihr Euch die Mountainbike Strecken in Neuseeland vorstellen? Es gibt normale asphaltiere Radwege, Schotterwege, sehr schmale Feldwege, Geröll und Stein…einfach alles. Es geht steil bergauf und bergab.

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Ich kann euch nicht sagen wie oft ich F…ck gesagt habe, ich war zum Schluss wirklich völlig am Ende meiner Kräfte. Im Wald habe ich komplett den Überblick verloren. Den rechten Weg habe ich nach einer Weile umherirren wieder gefunden, der arme Gareth war vom warten nur schon völlig durchgefroren.

Zurück gab es erst einmal ein Guinness, schließlich war St. Patricks Day.

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Ich teile hier einen Link der Gareth sehr am Herzen liegt. Gareth musste im letzten Jahr ein schweres Schicksal hinnehmen, er verlor seine erst 37 Jahre alte Frau an „ovarian cancer“ (Eierstockkrebs). Er ist einer der herzlichsten Menschen die ich kenne und daher möchte ich ihn hiermit unterstützen. Seine Sichtweise auf die Welt ist heute eine andere, er genießt alles was er tut und Heidi, seine Frau, ist in seinem Herzen bei ihm. Ich habe viel aus seiner Sichtweise auf das Leben gelernt.

Charity:
https://mydonate.bt.com/fundraisers/garethjones4

Fazit:

Eine Milford Sound Tour mit JUCY Cruise ist die günstigste Wahl. Hört Euch um, in manchen Holiday Parks gibt es Ermäßigungen.

Queenstown, für mich eine tolle Stadt mit extrem vielen Möglichkeiten. Ob nun Walks, Bungee Jumps, Skydives oder Mountainbiken und vieles mehr, einfach alles ist hier möglich.

Unbedingt einen Burger bei „Fergburger“ essen.

Wenn Ihr wollt und die Möglichkeit habt, Gareth bei seiner Spendenaktion zu unterstützen, wäre das großartig. Vielen Dank!

Oamaru – Moeraki – Dunedin

Wer eine Pause braucht sollte nach Oamaru fahren.
Hier steht die Zeit still, ich habe selten ein idyllischeren Ort gesehen. Die Architektur ist beeindruckend.
Für mich war dieser Ort ein Stopp auf meiner Reise nach Dunedin.

In Oamaru kann man mit Glück auch „Blue Penguins“ am Strand bzw. Hafen bestaunen.

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Ein weiterer Halt folgte in Moeraki am Koekohe Beach. Hier liegen riesige Steinkugeln am Strand. Ich habe keine Ahnung was diese Murmeln zu bedeuten haben, meiner Meinung nach sind das versteinerte Saurier Eier und ich bin mir nicht sicher, ob da nicht irgendwann doch noch einmal was schlüpft :-).

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Dunedin habe ich am Abend erreicht und wollte eine Nacht bleiben, da es hier aber doch sehr viel zu erleben gibt, habe ich gleich am ersten Abend entschieden 2 Nächte daraus zu machen.

Was soll ich sagen, von Dunedin bin ich tatsächlich hin und weg. Die Stadt selber habe ich mir noch nicht einmal ganz genau angesehen. Ich habe es vorgezogen mir Seelöwen am „Allans Beach“ und Pinguine in der Nähe vom „Royal Albatross Centre“ anzusehen.

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Wenn man die Signal Hill Rd hoch fährt, hat man einen Rundumblick über Dunedin.

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Die Baldwin Street ist die steilste Strasse der Welt mit einer Steigung von ca. 35%.

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Die Atmophäre in dieser Stadt ist speziell und wenn ich nicht noch mehr von Neuseeland sehen wollen würde, hätte ich hier glatt noch einige Tage verbracht.

Fazit:

Ein Halt in Oamaru und Moeraki einplanen.

Dunedin: unbedingt hin!
Ihr könnt zusätzlich noch gut zum St. Clair Beach um zu surfen oder macht den Tunnel Beach Track (Invercargill via Southern Scenic Route)

Gewohnt habe ich im „On Top Backpackers Hostel“ sehr Zentral gelegen und Ihr könnt ganz in der Nähe kostenlos Parken (Umgebung von York Pl. – Smith St).

Der Campingplatz hier ist nur 3-4 NZ Dollar günstiger, daher habe ich mich fürs Bett anstatt für den Autositz entschieden 🙂

Christchurch – Lake Tekapo – Aoraki „Mt. Cook“

Angekommen in Christchurch ging es mit dem Bus zu meiner Unterkunft. Meine erste „Couchsurfing“ Erfahrung sammeln.
Christchurch Sydenham sollte für die nächsten 4 Tage meine Heimat sein. Ich wollte überhaupt nicht so lange in Christchurch bleiben, denn so viel zu sehen gibt es hier nicht aber manchmal kommt es eben anders…

Mein Couchsurfing Host „Paul“ war zu der Zeit meiner Ankunft noch arbeiten, sein Sohn George war jedoch da, zudem noch July und „Prinzess“, beide ebenfalls Couchsurfer. Mir wurde ein herzlicher Empfang bereitet, ich durfte erst einmal ankommen und George kochte für uns. Paul kam am späten Abend und ich wurde gut gelaunt begrüßt. Paul ist 58 Jahre und er hatte sich extra die nächsten 3 Tage frei genommen. Paul ist zudem leidenschaftlicher Segler, somit hatten wir drei Mädels das große Glück an einem Segeltörn in Akaroa teilzunehmen – Delfine in freier Natur inklusive!

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Am 3. Tag wollte ich weiter, mal eben schnell ein Mietwagen buchen, ein Anruf und los…
Leider hatte ich nicht bedacht, dass in Christchurch gerade der Cricket World Cup stattfindet und zudem das Maui Festival bevorstand. Ein Auto mieten konnte man zwar noch, jedoch sollte man darauf dann 5 Tage warten.

Was macht man, wenn man keine 5 Tage auf einen Mietwagen warten möchte und nur 6 Wochen für Neuseeland eingeplant hat?… Genau richtig, man kauft sich ein Auto!

Normalerweise braucht man für die Suche nach einem Auto ca. eine Woche, bei mir ging das ganze in 3 Stunden. Man muss einfach auch mal spontan sein 🙂
Gott sei Dank ist meine Verkäuferin Chloe extrem freundlich und wartet geduldig auf Ihr Geld. Meine Banken fanden es nicht so witzig, dass ich eine größere Summe auf einmal abholen wollte und die ATM’s in Neuseeland sind auf 800 NZ Dollar beschränkt. Es wurden also erst einmal meine Karten gesperrt. Normalerweise ist die Abhebung über meine Kreditkarte kein Problem, es gibt jedoch ein Sicherheitsparameter der automatisch greift, wenn dem System irgend etwas seltsam vorkommt. Aus dem Ausland eine Überweisung nach Frankreich tätigen stellt sich auch als eine Herausforderung dar, auch das hat nicht funktioniert.

Wie dem auch sei, das Auto hatte ich nun schon. Chloe nur nicht Ihr Geld, zumindest nicht alles. Meine liebe Schwester hat die Angelegenheit am Ende von Deutschland aus geregelt. Danke mein liebes Schwesterherz!

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Auf zum Lake Tekapo – wunderschön, ich bin gerade noch rechtzeitig bevor es dunkel wurde angekommen. Bis ich ein Camping Platz gefunden hatte war es dann allerdings schon Nacht. Es gibt für alles Apps, blöd nur, wenn sich das Handy ständig aufhängt.
Mein Handy mit deutscher SIM funktioniert wunderbar, dass Handy mit NZ SIM hängt sich ständig auf und da ich auf diesem Handy Datenroaming nutzen kann, ist das mal eher schlecht. Ich muss mir da wohl was einfallen lassen.

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Geschlafen wird im Auto…Beifahrersitz nach hinten klappen, für einen Hobbit wie ich es bin, passt das ganz gut. Ich habe einfach keine Lust, jedes mal das Zelt auf und abzubauen :-).

Aoraki „Mt. Cook“ was für eine Herausforderung. Mein lieber guter Freund Christian, du weißt wie ich zum Thema „Bergwanderung“ stehe und wie viel Spass mir das ganze macht. Nun gut, in Neuseeland gehört das einfach dazu. Am ersten Tag habe ich eine etwas leichtere Tour mit „Flo“ gemacht, den hatte ich zuvor als Anhalter mitgenommen. Das ist hier überhaupt kein Thema, meist handelt es sich ebenfalls um Backpacker, die von A nach B kommen wollen. Keine Angst meine lieben, ich hatte Pfefferspray dabei und „Flo“ war zarte 19 Jahre alt ;-).

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Der Aoraki oder auch „Mt. Cook“ genannt hat eine Höhe von 3.754 m und ist damit der höchste Berg Neuseelands. Der Müller Hut Track endet in einer Höhe von 1800 m und beginnt schon einmal mit 1800 Treppen die es zu erklimmen gilt. Nach ca. 1 1/2 – 2 Stunden kommt man an einem Aussichtspunkt an und glaubt mir, ich habe mich mächtig gefreut! Bis ich mich umschaute und sah, dass es noch weiter nach oben ging. Der weitere „Weg“ führt zickzack über Felsen und Geröll.

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Ich habe mindestens 10x überlegt aufzugeben und einfach wieder abzusteigen. Es kommen einen aber immer wieder Bergsteiger entgegen, die einen ermutigen weiter zu klettern und irgendwie wollte mein Ehrgeiz auch nicht zurück. Oben angekommen hat man eine unglaubliche Aussicht und Schneelawinen sind keine Seltenheit, auch ich konnte die Erderwärmung quasi live beobachten.

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Der Abstieg ging im Vergleich schnell von statten. Ich wollte einfach nur noch runter, sitzen und Wasser trinken. Ich hatte zwar 1 1/2 Liter mit genommen, die waren aber für diesen Aufstieg kaum ausreichend. Auf meinem Weg ins Tal habe ich dann noch Shantilal getroffen, ein Inder der in Chicago wohnt. Er meinte ich sei etwas verrückt, mir als ersten Track genau diesen rauszusuchen und mir ein Auto für einen 6 Wochen Aufenthalt in Neuseeland zu kaufen und darin dann auch noch zu schlafen. Ich denke er hat mich gleich richtig eingeschätzt :-). Auf jeden Fall treffen wir uns auf einen Kaffee in Chicago :-).

An dieser Stelle auch noch einen lieben Gruß an Lukas und Simon, ich hoffe Ihr habt schnell noch eine weitere Mitfahrgelegenheit gefunden.

Fazit:

Ein Mietwagen sollte man frühzeitig buchen, vor allem wenn gerade der Cricket World Cup stattfindet.

Meine erste Couchsurfing Erfahrung war geradezu grandios, es ist in Neuseeland aber eher schwierig eine Unterkunft über Couchsurfing zu bekommen. Es gibt einfach zu viele Backpacker hier.

Vielleicht sollte man vorher doch etwas mehr trainieren, bevor man sich den Aoraki „Mt. Cook“ vornimmt, meine Beine waren ganz schön zittrig 🙂