Santa Barbara – Sacramento – Reno

Zurück in meinem bisher liebsten Bundesstaat Kalifornien, ging es zunächst nach Santa Barbara.

Nachdem Santa Barbara 1925 vom einem starken Erdbeben heimgesucht worden war, wurde die Stadt bzw. wurden die zerstörten Gebäude originalgetreu wieder aufgebaut. Santa Barbara ist einer der teuersten Städte in denen man in den USA wohnen kann, einer der reichsten Bezirke ist Montecito. Der spanisch-mexikanische Stil ist bis heute erhalten und macht den Charme dieser Stadt aus.

Das Gerichtshaus befindet sich im Zentrum der Innenstadt und ist architektonisch schön anzusehen, vom Glockenturm aus hat man einen Rundblick auf die Stadt.

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Ronald Reagan hatte in den Santa Ynez Bergen eine Ranch die Ihm und seiner Frau Nancy Reagan als Feriendomizil diente. Da von hier aus ebenfalls Amtshandlungen stattfanden, wurde die Ranch auch „Western White House“ genannt. Im „The Ronald Reagan Ranch Center“ in Santa Barbara erfahrt Ihr unter anderem wie Ronald Reagan als Privatperson gelebt hat, selbst ein Stück Berliner Mauer ist hier zu finden.

Kaliforniens Hauptstadt ist Sacramento. Der Stadtteil „Old Sacramento“ versetzt Euch zurück in die Zeit der Cowboys und Goldgräber. Wenn man gerade in der Nähe ist sollte man sich diesen Teil nicht entgehen lassen, etwas störend sind die vielen Souvenir und Candy Shops.

Sacramento selber hat noch einiges mehr zu bieten. Das Büro des Gouverneurs im California State Capitol und der angrenzende Park ist nicht zu verachten. Ebenso findet man historische Gebäude wie zum Beispiel Governeurs Mansion, hier lebten die Gouverneure noch bis zum Ende der 60er Jahre, die Ära nahm ein jähes Ende als es Mrs. Reagan nicht mehr gefiel dort zu wohnen. Nicht weniger beeindruckend ist die Leland Stanford Mansion, das Herrenhaus kann mit Teilnahme an einer geführten Tour besichtigt werden. Die Familie Stanford gründete zu Ehren des einzigen Sohnes, welcher an Typhus verstarb, die Stanford Universität. Die Kirche „Cathedral of the blessed Sacrament“ ist einer der schönsten, die ich bisher besichtigt habe.

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Reno nennt sich selbst „Die größte Kleinstadt der Welt“ und ist die kleine Schwester von Las Vegas, man muss wohl sagen die sehr kleine Schwester. Hätte an dem Wochenende meines Besuches nicht zufällig ein „Biker-Treff“  stattgefunden, wäre die Stadt doch sehr verlassen gewesen. Ganz in der Nähe befindet sich Lake Tahoe, der See ist umgeben von Bergen und das Wasser ist glasklar. Im Winter kann man in diesem Gebiet Skifahren.

Fazit:

Santa Barbara ist eine Stadt zum flanieren.

Sacramento ist in jedem Fall eine Besichtigung Wert.

Reno muss nicht sein, dafür ist Lake Tahoe allerdings für einen Strandtag zu empfehlen.

Las Vegas die zweite – Hangover – Zion National Park

Ich musste einfach noch einmal zurück nach Las Vegas, ich meine was ist Las Vegas ohne Hangover?

Einen Hangover bekommt man selten allein. Ich bin nach Vegas gefahren um Freunde zu treffen die gerade Ihren Urlaub dort verbrachten. Mein Plan war zwei Tage in Vegas zu verbringen, danach weiter über den Arches National Park nach Colorado zu fahren um auch dort eine Freundin zu besuchen. Doch manchmal kommt es anders als man denkt 🙂

Die Reise von San Francisco nach Las Vegas habe ich mit dem Auto angetreten und hierbei die Gelegenheit genutzt in Los Angeles zu stoppen, schließlich kenne ich auch hier einige liebe Menschen und es war schön sie noch einmal zu sehen.

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In Vegas angekommen wurde ich herzlich begrüßt, unser Wiedersehen wurde gebührend mit gutem Essen und einem Glas Wein gefeiert. Ich habe auf meiner Reise bisher immer versucht den günstigsten Weg zu wählen und auch hier in Amerika habe ich das shoppen bisher vermieden. Ich war auch die einzige die meinte Sie bräuchte nichts, als wir ins Outlet Center fuhren. Dani ist leider eine zu gute Shopping-Beratung und es gab viel zu viel schöne Kleidung. Ja Ihr habt es ganz sicher schon erraten, ich war am Ende diejenige mit den meisten Tüten :-).

Las Vegas ohne eine Show zu besuchen ist ebenfalls nicht wirklich Las Vegas und so gingen wir an meinem letzten Abend in die Human Nature Motown Show. Die Show ist großartig, die Stimmen der Jungs unwahrscheinlich gut und am Ende saß niemand mehr auf seinem Stuhl!

Es war mein vermeintlich letzter Abend bis zu der Frage, ob ich nicht Lust hätte am nächsten Tag in die Matt Goss Show zu gehen. Matt Goss? Ich muss gestehen der Name sagte mir nichts, dafür sagte mir der Name Bros etwas, die Gruppe mit den hübschen Zwillingen Ende der 80er Jahre. Matt Goss war einer der Sänger, selbstverständlich wollte ich in diese Show! Erste Planänderung, mein Aufenthalt wurde um einen Tag verlängert, meine Unterkunft vom Hostel ins Hotel meiner Freunde gewechselt, da mein Hostel kein Bett mehr frei hatte. Die ausziehbare Couch im Hotel war allerdings auch sehr viel gemütlicher als das Bett im Hostel, zudem gab es einen Außenpool. Ein Luxus Backpacker Resort :-).

Für einen guten Start in den Abend geht man erst einmal in ein Restaurant mit köstlichem Essen. Ich hatte im letzten Bericht das „Bubba Gump“ erwähnt und nun wurde es Zeit dort Essen zu gehen. Das Restaurant alleine ist schon interessant, an den Wänden hängen Bilder aus dem Film „Forest Gump“ und überall sind Sprüche daraus zu lesen. Das Schild „Run Forrest Run“ bedeutet das der Kellner am Tisch vorbeilaufen kann und „Stop Forrest Stop“…klar, der Kellner bleibt an Eurem Tisch stehen. Die Popcorn Shrimp sind super lecker.

Voller Vorfreude ging es in die Show von Matt Goss, ich war so gespannt. Thomas und Dani sind gern gesehene Gäste und so haben wir die Plätze direkt vor der Bühne erhalten. Frauen haltet Euch fest, dieser Mann hat die schönsten blauen Augen der Welt! Im Prinzip würde es reichen, wenn er sich einfach auf die Bühne stellt und sich ausz… ähm, lassen wir das. Die Show ist hervorragend die Stimme einzigartig und mitreißend. In dieser Show gab es allerdings einen weiteren Entertainer, kein geringerer als Thomas! Durch seine Art die Menschen zu begeistern wurde die Show noch um einiges besser, das hatte auch Matt Goss erkannt und so wurden wir eingeladen, seine Show auch am nächsten Tag zu besuchen.

Aus einem Tag Verlängerung wurde ein zweiter. Im Publikum zu Gast (außer uns VIP’s) auch Jason Statham inklusive Familie. Die Show war erneut einzigartig, die Stimmung grandios und feucht-fröhlich, der Morgen danach war voller Überraschungen. Wer hatte diese Fotos geschossen? Und wer waren die Leute auf den Fotos? Scheinbar hatte ich den Cousin von Babyface getroffen, zu seinem Pech habe ich keine weitere Erinnerung an unser Gespräch :-).

Konnte ich mit dieser Katerstimmung weiter zum Arches National Park fahren? oder noch weiter nach Colorado? Keine Chance! Zum Glück hatte Mr. Goss auch am Tag meiner dritten Verlängerung eine Show.

Aus 2 1/2 Tagen Aufenthalt wurden 5 1/2 unvergessliche Tage!
Nach Colorado und in den Arches National Park schaffte ich es nicht mehr, dafür ist der Zion National Park nur 2 1/2 Fahrstunden von Las Vegas entfernt. Mein Körper schrie förmlich nach einem Spaziergang durch diese wunderschöne Natur. Für die verschiedenen Wandermöglichkeiten im Zion National Park solltet Ihr einigermaßen schwindelfrei sein, denn es gibt stellen an denen man sehr nah am Abgrund läuft. Gute Wanderschuhe oder zumindest Turnschuhe sind erforderlich, ich hatte nur meine Sneaker dabei und bin von daher an den ein oder anderen Stellen Barfuß gelaufen, was auf sandig-steinigen Stellen die sicherere Methode war. Für die Wanderung in den Narrows sind Wasserschuhe erforderlich, da es stellenweise doch sehr steinig zugeht.

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Dear Jessica: Now you know what’s happened ;-). I will definitely come back to the U.S. and will love to meet you in Colorado!

Fazit:

Ich hatte lange überlegt, ob ich den Weg nach Vegas auf mich nehme um meine Freunde zu treffen, schließlich war ich schon in Vegas und ich wollte doch noch so viel mehr sehen…Ich bin so froh mich dafür entschieden zu haben. Es war ein der schönsten Erlebnisse auf meiner Reise, eine unvergessliche Zeit. Danke!

Meine Absolute Empfehlung für die Human Nature Motown Show und für die grandiose Show von Matt Goss.
Human Nature
Matt Goss

Der Zion National Park hat viele Wandermöglichkeiten, bei meinem nächsten Aufenthalt würde ich mindestens 2-3 Tage einplanen.

 

 

 

Napa Valley – Santa Cruz – Monterey – Highway 1 – Pebble Beach

Weinliebhaber kennen Napa Valley als einer der bekanntesten Weinregionen. Die Weine sind köstlich, ich habe Sie extra für Euch getestet ;-). Die Weingüter sind traumhaft anzusehen, einen Abstecher nach Napa Valley solltet Ihr Euch nicht nehmen lassen. Auch die Familie Jacuzzi hat sich hier niedergelassen, bekannt eher für Sanitärtechnikanlagen, die Weine der Familie sind hervorragend.

Der Santa Cruz Beach Boardwalk ist der älteste Vergnügungspark Kaliforniens. Wer nicht zum Vergnügen hier her kommt, der besucht Santa Cruz wahrscheinlich um zu surfen, es finden viele internationale Surfwettbewerbe statt. In Santa Cruz gibt es das beste Burritos Restaurant „Planet Fresh Gourmet Burritos“, ich träume heute noch von meinem Beef and Shrimp Burrito!

Monterey war Ende des 18. -Anfang des 19. Jahrhunderts ein wichtiger Fischereihafen, besondere Bedeutung hatte Monterey für den Fang von Sardinen. Noch heute sind die Gebäude und Fabriken aus damaligen Zeiten gut erhalten. Auch Bubba Gump ist hier zu finden, ein Shrimp Restaurant dessen Namen Ihr sicher schon einmal aus dem Film „Forest Gump“ gehört habt. Einer der bekanntesten US-Amerikanischen Autoren ist hier geboren, John Ernst Steinbeck dessen Familie deutscher Abstammung ist. Noch heute heißt ein Familiengut in Heiligenhaus „Großsteinbeck“ der Ursprüngliche Name der Familie.

Der Highway 1 ist eine Traumstrecke die am Pazifischen Ozean entlang führt. Im Fall des Highway 1 sagen Bilder mehr als Worte! Haltet unbedingt die Augen offen, sehen könnt Ihr Delphine, Wale und Robben. Für die Fahrt von San Francisco nach Los Angeles benötigt Ihr ca. 10 Stunden und Ihr werdet ganz sicher unzählige Male stoppen. Ihr bekommt eindrucksvolle Ausblicke auf die Küste von Big Sur. Die Fahrt über Pebble Beach kostet Euch 10 Dollar, obwohl hier im Prinzip nur wohlhabende Menschen leben. Golfliebhaber finden hier acht freie und achtzehn Private Golf-Lochplätze. Die Fahrt über Pebble Beach lohnt sich.

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Fazit:

Schaut Euch das Weingut der Jacuzzi Familie in Napa Valley an und wenn Ihr nicht fahren müsst, testet die sehr gut schmeckenden Weine.

Kurz vor Monterey könnt Ihr einen Stopp in Moss Landing machen, hier könnt Ihr gut und günstig Essen, eine Seitenstraße von Moss Landing erinnert an den Wilden Westen!

Auf den Weg gibt es ausreichend Campingplätze, wer spät anreist findet zwar niemanden mehr an der Kasse vor, doch auch wenn ein Schild behauptet der Campingplatz wäre voll, versucht Euer Glück 😉

San Francisco

In meinem Vorleben war ich ganz sicher ein Hippie, warum sonst wollte ich schon immer nach San Francisco?

Meine erste Begegnung mit San Francisco war allerdings alles andere als Beeindruckend und ich war mir nach kurzer Zeit sicher hier nur zwei bis drei Tage zu bleiben. Ich hatte eine Unterkunft über Couchsurfing gefunden und die Gegend in der mein Host lebt war bei Dunkelheit nicht ungefährlich, wie er mir am Tag meiner Ankunft mitteilte. Ich wollte San Francisco jedoch eine Chance geben und so habe ich am dritten Tag meine Unterkunft und die Umgebung gewechselt. Es musste doch einen Grund geben, warum mein altes Hippie Herz unbedingt nach San Francisco wollte :-).

Kennt Ihr die Serie „Full House?“ zu Beginn werden diese wunderschönen viktorianischen Häuser gezeigt. Wenn dieser Anblick meine Meinung über San Francisco nicht ändern würde, was könnte es dann? Und so machte ich mich auf zum Almano Square wo die „Painted Ladies“ zu finden sind.

Mit neuem Entdeckungsdrang ging es weiter zur kurvigsten Straße der Stadt, die Lombard Street. Eine Fahrt mit dem Auto abwärts macht auf jeden Fall Laune!

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Meine nächste Station war die Haight and Ashbury Street, welche die Geburtsstätte der Hippie Bewegung in den 1960er Jahren ist. Eine beeindruckende Mischung aus Vergangenheit und Zukunft trifft aufeinander. Die Straße ist gesäumt von Urigen Cafes, Second Hand Geschäften, Kunst Händlern und traumhaften viktorianischen Häusern. Ganz in der Nähe gelegen findet Ihr den Buena Vista Park, von hier aus habt Ihr einen grandiosen Blick auf San Francisco.

Selbstverständlich durfte auch ein Abstecher zum Pier 39 und Fishermans Wharf nicht fehlen. In der Nähe des Piers könnt Ihr mit einer Fähre nach Alcatraz übersetzen, am Pier selber sind Seelöwen zu bestaunen, die sich auf den Anlegestellen einen Platz zum Schlafen suchen. Fisch und Meeresfrüchte Liebhaber sind am Fishermans Wharf bestens aufgehoben.

Solltet Ihr Lust auf ein Picknick mit toller Aussicht auf die Stadt haben, kann ich Euch Treasure Island empfehlen.

Was darf in diesem Bericht auf keinen Fall fehlen? Richtig!
Auf die Golden Gate Bridge habe ich mich wohl am meisten gefreut und hier ist sie :-).
Klar bin ich auch ein Stück über die Brücke gelaufen und was soll ich Euch sagen, das Gefühl dabei war Freiheit pur.

Fazit:

Vom Coit Tower aus habt Ihr einen 360 Grad Aussicht auf San Francisco.

Manchmal verliebt man sich auf den zweiten Blick in eine Stadt.

Für eine Überfahrt nach Alcatraz solltet Ihr mindestens eine Woche zuvor buchen.

Death Valley (Tal des Todes) – Yosemite Nationalpark

Death Valley oder auf Deutsch gesagt das Tal des Todes ist, mit seinen farbenreichen Gesteinsformationen, skurrilen Aussichten und Salzkrusten die von ehemals vorhandenem Wasser zeugen, einer der schönsten mysteriösen Nationalparks der USA.

Zu viert machten wir uns auf den Weg in die brennende Wüstenlandschaft. Bei einer Temperatur von 117 Grad Fahrenheit (47 Grad Celsius) kann einem schon einmal der Atem stocken, sobald man aus dem klimatisierten Auto steigt. Mit leichtem Wind fühlten wir uns wie Brathähnchen, das Tal des Todes machte seinem Namen von Beginn an alle Ehre. Im Sommer wurden bereits Temperaturen von 56,7 Grad Celsius gemessen, wir hatten somit einen verhältnismäßig kühlen Sommertag erwischt :-).

Der tiefste Punkt Nordamerikas ist das Badwater Basin mit 85,5 Meter unter Meeresniveau. Hier gibt es nichts außer die faszinierende Salzwüste. Nicht weit entfernt liegt der Zabriskie Point, von hier aus hat man einer der schönsten Aussichten im Nationalpark.

Die Wüstenlandschaft der Merquite Sand Dunes diente als Kulisse in „Star Wars“ und man fühlt sich tatsächlich etwas wie in einer anderen Welt. Die größte Düne nennt sich passend „Star Dune“ und hat eine Größe von 50 Meter.

Auf unserem Weg zum Yosemite Nationalpark machten wir einen Zwischenstopp am Mono Lake, welches ein Natronsee ist. Von Zuflüssen des Sees wurde Wasser für die Trinkwasserversorgung Los Angeles abgeleitet. Der Mono Lake trocknete immer weiter aus, so dass spitze und krustige Türme aus Mineralablagerungen zum Vorschein kamen. Diese Türme werden Kalktuff genannt. Nach einem Gerichtsbeschluss der durch Umweltschützer erwirkt wurde, steigt der Wasserspiegel heute wieder an.
Die Gegend um den Mono Lake ist vulkanischen Ursprungs und so gibt es hier auch die Möglichkeit einen Vulkankrater zu  besteigen. Die Aussicht ist mysteriös und wunderschön.

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Auf ging es zum Yosemite Nationalpark, vorbei an glasklaren Seen und himmlisch riechenden Wäldern. Es ist nichts ungewöhnliches das man im Yosemite Nationalpark oder auch Umgebung auf Bären treffen kann. Lauren, die jüngste im Bunde hatte solch eine Angst davor, in der Nacht im Zelt von einem Bären überfallen zu werden, dass Sie erst einmal im Auto schlief. Wer hier Campt muss alle Lebensmittel, Kosmetik und Getränke in einem Container verstauen, nichts sollte sich im Auto oder im Zelt befinden, da dies die Bären anlocken könnte.

Unser Ziel war die Wanderung auf dem Four Mail Trail zum Glacier Point, dies bedeutete 7,4 km aufwärts. Der Weg ist leicht bis mittelschwer zu laufen und man muss nicht bis zum Ziel warten um eine unschlagbare Aussicht genießen zu können, was einem das Wandern durchaus erleichtert. Nichts desto trotz sollte man für den Auf-und Abstieg einen vollen Tag einplanen denn man möchte die Aussicht am Glacier Point doch genießen und für den Abstieg, den ich als schwieriger empfand, genügend Kräfte sammeln.

Fazit:

Für Death Valley solltet Ihr Euch mit ausreichend Wasser versorgen. Auch wenn Ihr nur kurz aus dem Auto steigt, ist das für Euren Körper eine Extrembelastung.

Die Campingplätze im Yosemite Nationalpark sind sehr schnell gefüllt. Wer am Nachmittag oder Abend nicht weit fahren und Zeit für die Suche eines freien Campingplatzes einplanen möchte, der sollte sehr früh aufstehen oder noch besser, zuvor buchen.

Mein erstes „hier ist keine Dusche ich werde im See baden, auch wenn es Dunkel ist“ Erlebnis war spannend 🙂 …Nein ich habe das Shampoo natürlich nicht im See ausgewaschen.

 

 

Las Vegas – Grand Canyon – Antelope Canyon – Monument Valley – Mesa Verde – Route 66

Las Vegas!
Einmal den Hebel eines einarmigen Banditen betätigen und 10.000 US Dollar gewinnen oder auch beim Roulette alles auf die 7 setzen und gewinnen. Das ist Las Vegas, zumindest habe ich mir das so gewünscht und ich kann Euch sagen, Wünsche werden nicht immer wahr :-).

Das Leben in Las Vegas spielt sich eher innerhalb der großen Hotels und deren Clubs ab. Die Hotels haben normalerweise jeweils ein Motto. Das Venezia hat, wie sollte es anders sein, das Thema Venedig. Das Caesars Palace Shopping Forum hat eine kurvige Rolltreppe und die Wassershow vor dem Bellagio Hotel ist bezaubernd.

Man kann unzählige Shows besuchen und in den Clubs geben weltbekannte DJ’s ihr bestes. Las Vegas ist alles, nur nicht langweilig.

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Der Gand Canyon ist von Las Vegas aus gut mit dem Auto oder einer Bus Tour zu erreichen. Der Anblick ist atemberaubend, ich hatte dafür nur ein Wort übrig: „Wow“

Ich machte mich weiter auf nach Page wo es nicht nur den Horseshoe Bend, sondern  auch den Antelope Canyon zu bestaunen gibt. Der Horseshoe Bend kann kostenfrei besichtigt werden, für die Besichtigung des Lower Antelope Canyon ist eine Gebühr von 20 US Dollar zu zahlen und zusätzlich eine Gebühr von 6 US Dollar für die Navajo-Nation. Die Gebühr für den Upper Antelope Canyon liegt bei 35 US Doller zusätzlich zur Navajo-Nation Gebühr. Die Besichtigung ist nur unter Führung eines ortskundigen Navajos möglich. Beim Abstieg taucht man ein, in eine Traumwelt aus Sandsteinskulpturen.

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Das Monument Valley ist von Page mit einer ca. 2 stündigen Autofahrt zu erreichen. Der wilde Westen zum Greifen nah, hier möchte man sich einfach nur ein Cowboyhut aufsetzen, aufs Pferd steigen und durch die Prärie reiten.

Der National Park Mesa Verde wurde 1978 zum Weltkulturerbe deklariert. Der Park liegt in Colorado, hier kann man die Bauten der Cliff Dwellings bestaunen die in der Zeit um 1100 bis 1300 erstanden sind. Für mich unvorstellbar das zu dieser Zeit solche Wohnsiedlungen errichtet werden konnten.

Über die weltbekannte Route 66 habe ich meinen Rückweg nach Las Vegas angetreten. Die wohl schönste Station ist in Hackberry zu bestaunen. Ein General Store der einem authentischem Museum gleicht. Von außen bereits ein Schmuckstück, einen Fuß reinsetzen lohnt sich in jedem Fall.

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Fazit:

Las Vegas ist nicht in 2 Tagen zu erkunden.

Der Lower Antelope Canyon ist extrem schmal, dafür länger als der Upper Antelope Canyon. Der Upper Antelope Canyon ist tiefer und breiter. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Mittagszeit bzw. so lange die Sonne hoch steht.

Es gibt unzählige wunderschöne Nationalparks in den USA. Solltet Ihr Fan davon sein Nationalparks zu erkunden, so lohnt es sich eine Jahreskarte zu kaufen die 80 US Dollar kostet.

Beste deutschsprachige Tour für Las Vegas:
http://treasuretours.net/

LA – Santa Monica – Venice Beach – Hollywood

USA – das Land der Freiheit und der großen Träume.

Gelandet bin ich in Los Angeles in Kalifornien, ich denke das war eine kleine Fehlplanung aber zum Glück bin ich ja flexibel und hüpfe jetzt kreuz und quer durch die USA. Meine erste Station, Santa Monica mit seiner südlich angrenzenden Kleinstadt Venice Beach. Santa Monica ist sehr chic, das Wahrzeichen ist der Santa Monica Pier auf dem auch die Route 66 endet.

Venice Beach ist für sein Muscle Beach und seinen Skate Park bekannt. Ich behaupte mal, Venice Beach ist die coole Schwester von Santa Monica, beide sind toll anzusehen. Sport treibende kommen hier voll auf Ihre Kosten, auch ich habe mich dazu hinreißen lassen, joggen zu gehen.

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Gleich am zweiten Abend bin ich zu einem Couchsurfing Event gegangen. Ich hatte zuvor bereits versucht über Couchsurfing eine Unterkunft zu bekommen, eine eher schwierige Aufgabe in LA. Die Hosts bekommen zwischen 10 und 50 Anfragen am Tag habe ich mir sagen lassen, wie soll man da noch eine freie Couch erwischen? Das Event war super, die Leute waren einfach nur toll und so sollte es nicht bei diesem einen Event bleiben. Wir haben uns immer wieder getroffen, ob nun zum Volleyball spielen, gemeinsam ein Festival am Santa Monica Pier erleben oder das Essen der Food Trucks ausprobieren. Ich wollte fast schon nicht mehr weiterziehen, denn unter Freunden ist ein Ort noch um einiges schöner!

Zu Kalifornien gehört natürlich auch Hollywood mit seinem „Walk of Fame“ und Beverly Hills.  Eine City Tour kann ich hier nur empfehlen. Ihr könnt sehen wo die Stars wohnen, einkaufen gehen, auf welchem Balkon Vivian von Ihrem Edward (Pretty Woman) „gerettet“ wurde und in welcher Kirche Whoopie Goldberg in Sister Act gerockt hat. Kennt Ihr die Villa aus „Der Prinz von Bel Air“? Eine wunderschöne Villa die leer steht und nur für Filmzwecke genutzt oder für Partys gebucht wird. 

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Da ich für einige Zeit in Westwood gewohnt habe, konnte ich quasi zu Fuß zum Pierce Brothers Westwood Village Memorial Park. Der Park ist ein Friedhof auf dem einige Hollywoodgrößen begraben sind. Hier lest Ihr im Prinzip nur bekannte Namen (Wikipedia gibt Euch ganz gut Auskunft). Das wohl bekannteste Grab dürfte das von Marylin Monroe und Dean Martin sein.

Malibu Beach? Durfte nicht fehlen, na klar!

Fazit:

Mit dem Big Blue Bus Nummer 3 kommt Ihr für 1$ vom Flughafen nach Santa Monica oder auch Venice Beach. Ein Flughafen Shuttle Bus bringt Euch dabei kostenfrei zur Big Blue Bus Haltestelle.

Meine Empfehlung – Griffith Park Observatory. Bei Tag bereits eine spektakuläre Aussicht, die bei Dunkelheit noch um einiges getoppt wird.

Die Treffen der Couchsurfing Community in LA sind super!

Liebe Freunde zu Hause, ich vermisse Euch!