Hanoi

Ich habe mich zunächst einmal vom Motorrad fahren verabschiedet und bin mit dem Flieger weiter nach Hanoi. Lieber wäre ich mit dem Zug gefahren, der war allerdings schon ausgebucht. In Vietnam feiert man aktuell Neujahr, in dieser Zeit sollte man seine Buchungen schon einige Tage im Voraus planen. Macht man das nicht, bekommt man kein Zugticket mehr :-).

Mein Hotel lag in einer ruhigen Seitenstraße von Hanoi, zumindest sieht „Booking.com“ das so. Ich habe den Abend im Hotelzimmer ausklingen lassen und sagen wir mal, versucht zu schlafen…

Am nächsten Tag raus ins Getümmel, einfach mal drauf los laufen ohne Plan. Allerdings auch ohne Visitenkarte des Hotels, wie mir später auffiel und natürlich habe ich mir den Namen des Hotels nicht so ganz eingeprägt (Edith ich kann Dich hören :-)). Was solls, jetzt war ich unterwegs und musste mich auf mein Inneres Navigationssystem verlassen. Über Hanoi dachte ich nur, WOW! Was ist das denn bitte? Diese Stadt und die Massen an Menschen erschlugen mich im ersten Moment, dagegen war Ho Chi Minh nun wirklich eine Kleinstadt.

Glücklicherweise funktioniert mein Orientierungssinn ganz gut. Zurück in der Straße meines Hotels setzte ich mich in eines der Straßencafes. Ich suchte zuvor nach einer Rooftop Bar, die war allerdings nicht aufzufinden.

Zurücklehnen und das Treiben in den Straßen beobachten, ich liebe es.

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Ich saß in diesem Café noch bis zum Abend, traf auf zwei deutsche und zog mit Ihnen um die Häuser. Erstes Ziel? Eine Rooftop Bar, die selbstverständlich gleich um die Ecke zu finden war 🙂 .

Next Stop: Siem Reap

Fazit:

Danke René für die super Ohrstöpsel. Die habe ich hier wirklich gebraucht!

Mein Hotel lag tatsächlich in einer der ruhigeren Seitenstraßen von Hanoi.

Hanoi ist einfach nur busy! Ich fand es interessant und spannend.
Meine Empfehlung: Setzt Euch in ein Café und lasst das Treiben um Euch herum auf Euch wirken.
Noch besser, findet eine Rooftop Bar.

Hue

Über den Hai van Pass nach Hue…

Zuvor musste jedoch unbedingt ein Stop für die Besichtigung der Marble Mountains eingelegt werden. Gut 16 km von Hoi An entfernt liegen die fünf Marmorberge mit einer wunderschönen und weitläufigen Tempelanlage, ihren Höhlen und Grotten. Der Weg nach oben führt über einen Aufzug, es folgen steile Treppen, die zu erklimmen sind. Der Weg lohnt sich in jedem Fall, man bekommt wundervolle Pagoden, Höhlen und Buddha Statuen zu sehen.

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Weiter ging es über den Hai-Van-Pass (auch Wolken-Pass genannt) mit atemberaubender Aussicht. Der höchste Punkt bildet die natürliche Grenze zwischen Nord- und Süd-Vietnam.

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Bevor wir in Hue angekommen sind, gab es noch einen kurzen halt am Elephant Waterfall und in Fishing Village.
Zu ehren der Elefanten wurde Ihnen ein Gedenkstein erbaut. Früher war dieser Ort eine Trinkstelle für Elefanten, leider wurden die Elefanten von den Bewohnern vor langer Zeit vertrieben. Die Profitgier brachte die Bewohner dazu, den Elefanten die Stoßzähne abzutrennen, seither wurde nie wieder ein Elefant an dieser Wasserstelle gesehen.

In Fishing Village leben bis heute Fischer mit Ihren Familien. Während die Familien früher auf Ihren Booten lebten, werden Ihnen heute Materialien zur Verfügung gestellt, um Häuser bauen können. Der Gouverneur Vietnams unterstützt die ärmere Bevölkerung im ganzen Land. Die Kinder gehen 4 bis 5 Jahre zur Schule, weitere Schulbildung können sich viele nicht leisten. So ist der berufliche Weg in den meisten Fällen bereits vorgegeben. Kaum ein Kind kann einen anderen Weg einschlagen…

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Angekommen in Hue war ich erst einmal erstaunt. Hatte ich da nicht etwas von einem ehemaligem Fischerdorf gelesen?
Mit ca. 300.000 Einwohnern in Hue muss ich mich da wohl verlesen haben.
Sollte mein Burger Verkäufer aus Hoi An Recht behalten?

Das Highlight in Hue ist wohl die alte Zitadelle. Hue war der Sitz der letzten Kaiser.
Na dann mal sehen, was die kaiserliche Befestigungsanlage zu bieten hat.

Wenn man Ruhe sucht, ist man hier genau richtig. Es ist wirklich ganz nett anzusehen und lässt einen das ständige Hupen in den Städten vergessen.

Nach meinem Besuch bei kaiserlichem Hofe wäre es doch toll, noch in Ruhe den Sonnenuntergang am Ufer des Son Huong (des Parfümflusses) genießen zu können… Eine Aufgabe die sich als etwas schwierig erwies.
Nach kurzer Zeit des Genießens setzten sich Kinder zu mir, die sich gern unterhalten wollten. Die meisten konnten jedoch kein Englisch, so musste einer der älteren Jungen, die Fragen der kleineren übersetzen. Ich bekam noch eine persönliche Showeinlage geboten, der Weltbeste JoJo Spieler unter Ihnen gab sein bestes. Wem interessiert da noch ein Sonnenuntergang?

Die Kinder zogen weiter und es gesellten sich zwei Verkäuferinnen zu mir. Wenn die sich miteinander unterhalten kann es allerdings laut werden. Nach einigen Minuten gab ich auf…Ruhe gibt es wohl nur im kaiserlichen Garten 🙂

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Nächster Halt Hanoi, ca.6,5 Mio. Einwohner. Da ist bestimmt was los…

Fazit:

Der Weg von Hoi An nach Hue war, wie vorangekündigt, traumhaft.

Hue ist mit Sicherheit schön und hat bestimmt auch noch sehr viel mehr zu bieten. Meine Stadt ist es jedoch nicht.
Ich hatte hier nur eineinhalb Tage, völlig ausreichend für meinen Geschmack.

Hoi An

Hoi An ist tatsächlich ein kleines Freilichtmuseum.
Über 800 Objekte in der Altstadt wurden in die Liste des Unesco- NWeltkulturerbes aufgenommen. Hier taucht man noch einmal in eine ganz andere Welt ein.

Der Hafen von Hoi An zählte zu einem der bedeutendsten seiner Zeit. Heute sind die Schiffe zu groß für diesen kleinen Hafen und der Ort lebt fortan vom Tourismus. Mit sehr viel Charm begegnet einem dieser romantische Teil Vietnams. Ein Ort der zum entspannen und verweilen einläd.
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Am besten man nimmt sich ein Fahrrad oder ein Mofa und erkundet die Umgebung. Fahrräder und Mofas sind an jeder Ecke zu leihen. Ich habe mir ein Fahrrad geschnappt und auch gleich den Strand gefunden, ja dieses schnuckelige Örtchen hat nicht unweit entfernt sogar einen Strand. Juhuuu, zum ersten mal Sand unter den Füßen und ab ins Meer. Für letzteres war mir das Wasser dann doch zu kalt, wenn Ihr mich fragt, waren das bestimmt minus 5 Grad :-).

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In allen Gassen hängen Seidenlampen und es gibt gefühlt mehr Schneider und Botiquen als Restaurants. Würde ich nicht noch um die Welt fliegen, hätte ich mir hier ganz sicher einige Kleider, Blusen, Blazer, Anzüge, etc. schneidern lassen. Einer der besten Adressen um sich etwas schneidern zu lassen ist „Kimmy“. Auf Qualität wird hier sehr viel Wert gelegt.

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Mein Ziel war es in Hoi An tauchen zu gehen. Leider beginnt die Tausaison hier erst im März. Ich fürchte ich muss mich bis zu meinem ersten Tauchgang auf dieser Reise noch einige Zeit gedulden.

Ich war 2 Tage in Hoi An, man kann aber ganz locker auch länger bleiben. Falls Ihr spät am Abend noch Hunger bekommen solltet, sagen wir ca 22 Uhr, werdet Ihr nicht mehr viele offene Restaurants auffinden. So ging es mir zumindest. Das ist nicht weiter tragisch, es gibt genügend Straßenstände, die wohl kein Feierabend kennen. So bin ich zu meinem ersten Burger in Vietnam gekommen.

Jeder möchte wissen, woher du kommst und wohin du als nächstes gehst, so auch mein Burger Verkäufer. Er warnte mich und meinte, dass ich mein nächstes Ziel „Hue“ nicht schön finden werde…Mal sehen ob er Recht behalten soll.

Meine Fahrt ging am 10.02. weiter nach Hue. Wieder mit dem Motorrad, dieses Mal mit den „Le Family Riders“, eine Familie aus Hue. Ich muss auf meiner Reise wohl unbedingt noch einen Motorrad Führerschein machen, das ganze entwickelt sich mittlerweile zu einer Art Leidenschaft. Die Fahrt war großartig…dazu und ob Hue nun auch großartig ist, werdet Ihr später mehr erfahren.

Fazit:

Hoi An ist eine Reise wert. Für mich das nächste mal länger und ab März, damit ich tauchen und dazu auf Cham Island übernachten kann.

Die Fahrt von Hoi An nach Hue oder umgekehrt solltet Ihr auf jeden Fall mit einem Motorrad oder Mofa machen. Man kann natürlich auch selber fahren, die Strecke ist dafür ganz gut geeignet und einer der schönsten, die ich in Vietnam gesehen habe. Falls Ihr nicht selber fahren möchtet, kann ich Euch die „Le Family Riders“ sehr empfehlen.

http://www.lefamilyriders.com

lefamilyriders@gmail.com

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Easy Riders Tour

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Geplant war eine 5 tätige Tour von Ho Chi Minh nach Nah Trang, was sich allerdings am 3. Abend ändern sollte.

Früh am Morgen des 31.01.2015 sollte es um 8:30 Uhr los gehen. Um kurz nach 8 Uhr also Frühstück bestellt, um 8:10 Uhr stand dann auch schon Lan vor mir, mein Guide von den Easy Riders.
Mein Frühstück war zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht da. Sehr sympathisch meinte Lan „Take your Time“, super! so kanns weiter gehen. 🙂

Ca. 25 km von HCM entfernt findet man die Cu Chi Tunnels.
In diesen konnten Widerstandskämpfer untertauchen und nach Guerillataktik Anschläge gegen südvietnamesische und amerikanische Truppen durchführen.
Das Tunnelsystem ist 220 km lang und Labyrinth artig aufgebaut. Falls ein Gegner überhaupt in diese Tunnel passte, hatte er so gut wie keine Chance dort lebendig wieder raus zu kommen.

Die Tunnel sind sogar mehrstöckig und es fand „normales“ Leben darin statt. Kochen, schlafen und sogar Kinder gebären. Wie es dort gerochen haben muss, wollte ich mir nicht weiter vorstellen. Viele starben hier nicht aufgrund der Truppen, sondern an Krankheiten oder der Stiche und Bisse von giftigen Tieren.

Ich war fasziniert wie diese Tunnel nur mit einfachsten Mitteln gebaut werden konnten und wie durchdacht das System war. Diesen Gedanken hatte ich allerdings noch sehr oft auf meiner Tour durch Vietnam.

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Weiter ging es entlang von Reisfeldern, einheimischen Dörfer, wunderschönen Wasserfällen…

Am Abend in Dong Xoai angekommen, gingen Lan und ich in ein lokales Restaurant. Ich entschied mich etwas mit Hähnchen zu nehmen, man muss ja nicht übertreiben, eine Motorrad Tour ist schon aufregend genug.
Lan war dem Reiswein sehr angetan und das gab mir nach und nach ein wenig zu denken. Schließlich ist er mein Fahrer, er erzählte mir dann nebenbei, das er im Vorleben Gangster war. Nein wie beruhigend! Wir wurden gleich am ersten Abend von einer einheimischen Frau in Ihr Haus eingeladen. Irgendwie war mir das ungeheuer…mit einer fremden einheimischen Frau und einem ehemaligen Gangster durch dunkle Gassen bis zu Ihr nach Hause zu gehen.
Nun gut, ich hatte mein Pfefferspray dabei, also auf ins Abenteuer.

Die nette Frau machte uns etwas zu essen. Da weder Lan noch die Frau davon aßen, tat ich es Ihnen gleich. Unhöflich oder nicht, sicher ist sicher.

Der Abend ging gut aus und Lan fuhr am nächsten Tag auch ganz sicher weiter. Mir wurde sehr viel gezeigt und erklärt, wie Cashew Nut’s wachsen und für den Verkauf weiter bearbeitet werden. Früher konnten die Vietnamesen übrigens mit Cashew Nut nichts anfangen. Sie haben erst vom Tourismus gelernt, dass Cashew Nut’s zum einen eine gute Einnahmequelle sind und zum anderen auch noch lecker.

Kaffeeplantagen sehen nicht nur schön aus, die Blüten riechen auch sehr gut. Vietnamesen stellen so ziemlich alles selber her und ich habe den Eindruck, sie essen auch alles, was man essen kann.

In Dak Mil durfte ich mit zu Lan’s Familie, seine Mutter, sein Bruder, seine Schwägerin und drei Kinder…keiner wusste das wir sie besuchen kommen. Die Familie war erstaunt, dass wir vor Ihrer Tür standen, haben uns aber sofort freudig begrüßt. Lan hatte seiner Familie nichts über unser kommen gesagt, da sie ansonsten für 20 Personen auftischen würden und das wäre nun wirklich übertrieben. Auch so, wurde eine Menge serviert und das Essen war köstlich.

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Weiter ging es nach Lak Lake, wo wir am Abend auf weitere Easy Riders und Ihre zwei mitreisenden aus England Toby und Gareth treffen sollten. Sie waren gerade dabei Hirn von, ich glaube einem Schwein zu essen und luden mich ein, dass gleiche zu tun. Ich lehnte dankend ab…Gareth schrieb später in mein Buch, dass ich am Anfang etwas schüchtern wirkte. Kann man es mir verübeln? Das Restaurant nur besetzt mit Männern und dann essen die auch noch Hirn?…Es wurde ein sehr lustiger Abend und damit wurde meine Tour dann auch verlängert.

Toby begleitete uns leider nur noch ein kleines Stück, er war auf dem Weg nach HCM. Gareth blieb mir erhalten und er war eine lustige Begleitung für die nächsten Tage. In Gia Lai angekommen, gingen wir in ein einheimisches Restaurant, welches einem Freund unserer Guides gehört. Normalerweise kommen hier keine Touristen her und damit waren wir die absoluten V.I.P’s…Das ist man allerdings fast überall, wenn man abseits der Touristenpfade unterwegs ist. Es war ein entsprechend lustiger Abend, der Chef brachte uns seine besten Speisen und seinen besten Reiswein!
Zurück an unserem Hotel angekommen, hatte auch dieses Hotel ein Gitter vor seiner Eingangstür.
Gut, dass kannte ich ja schon von meinem ersten Hotel in HCM…heißt also dran rütteln, damit geöffnet wird. Nun, in diesen Fall dann wohl nicht, als ich rüttelte, ging gleich die Alarmanlage los 🙂

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Am nächsten Tag, etwas fertig von der Nacht zuvor, weiter nach Kon Tum. Ein Stück über den Ho Chi Minh Trail laufen – ein historisches Gefühl! In einem einheimischen Haus, sehen wie die Menschen Leben, wie freundlich sie einem immer wieder begegnen und die wunderschöne Natur genießen.
Mit großen Augen haben die Kinder unsere aufgeblasenen Luftballons bestaunt, die wir mitbrachten.
Damit wurde dann ganz sicher den ganzen Tag mit großer Freude gespielt.

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Über den Regenwald ging es zur nächsten Station Kham Du, etwas regnerisch aber dafür gibt es Kleidung, die mein Guide zum Glück mit hatte.

Nun in Hoi An angekommen, werde ich gleich mal schauen was dieses kleine Städtchen zu bieten hat. Ganz sicher werde ich es Euch berichten. Am 10.02. geht es für mich wieder mit einem Motorrad (dieses mal mit einem Familienunternehmen aus Hue) weiter nach Hue…

Fazit

Danke Jana! Ich bin sehr froh diese Tour gebucht zu haben, abseits der Touristenpfade. Die Menschen sind toll, jeder begrüßt einen herzlich. Die Vietnamesen freuen sich über jeden Touristen, besonders in den Dörfern. Kinder winken einem beim vorbeifahren zu und rufen „Hello“. Wirklich unbeschreiblich schön.

Mein Tipp: Nimmt Luftballons für die Kinder mit, diese sind leicht und nehmen nicht viel Platz weg. Das stahlen in den Augen der Kinder werdet Ihr nicht vergessen.

Lak Lake – die Elefantentour ist etwas teurer, wir haben uns für die Kajak Tour entschieden…ein Fehler! Die ist wirklich nicht besonders spektakulär – nehmt den Elefanten, die werden von Ihren Guides auch gut behandelt, so wurde uns gesagt.

Geht unbedingt in einheimischen Restaurants essen, lasst Euch darauf ein.
Unser Motte der Reise war:

„NEVER GO NEVER SEE“
„NEVER TRY NEVER KNOW“

E-Mail meines Guides Lan:

„ngo_lan47@yahoo.com“

Guide von Gareth:
„famhoan@hotmail.com

Ich kann beide empfehlen, sie geben sich sehr viel Mühe, euch das Land, die Leute und das einheimische Leben zu zeigen. Beide fahren sehr vorsichtig und vorausschauend!

http://vietnameasyridertours.com

Mekong Delta

Meine Tagestour zum Mekong Delta habe ich gestern Abend noch gebucht.
Dieses mal eine Bustour, welche wirklich super günstig ist.
Heute hieß es für mich dann um 7 Uhr aufstehen…

„Nacht 2“ war überraschend ruhig, hatten wohl alle noch genug von der Nacht zuvor. Leider lag ich trotzdem ab 3 Uhr früh wach. Nennt man wohl Jetlag, also das wäre mal ein guter Name für ein ungezogenes Kind ;-).

Nun gut, ich bin ja nicht auf Urlaub, somit Augen zu und durch.

Die Bustour war ausgebucht, was wohl am sehr guten Preis gelegen hat. Für 10 Dollar, zum Mekong Delta, dazu ein Mittagessen, Tee und später noch ein Snack mit frischen Früchten. Wo ist der Haken?

Nun darüber kann man sich wohl streiten, ich finde es bei dem Preis fair, dass daraus auch eine etwas touristische Tour gemacht wird und dabei natürlich verschiedene Stationen angefahren werden, bei denen man einen z. B. Hut, selbstgemachte Karamellbonbons oder sonstiges kaufen kann.

Man sieht aber auch den Mekong Delta und befährt ihn selbstverständlich auch. Eine Tagestour wird dem ganzen meiner Meinung nach jedoch nicht gerecht, leider sieht man die schwimmenden Märkte bei diesem Anbieter nur, ab einer zwei Tagestour. Soviel Zeit habe ich nicht mehr.

Ich bin schon verabredet mit den Easy Riders. Morgen früh geht es los, mit dem Mottorad für 5 Tage durch Vietnam.

  • Tag 1 – von Saigon (Ho Chi Minh) nach Dong Xoai
  • Tag 2 – Dong Xoai nach Dakmil
  • Tag 3 – Dakmil nach Lack Lake
  • Tag 4 – Lak Lake nach Da Lat
  • Tag 5 – Da Lat nach Nah Trang

An Tag 6 kann ich sicher nicht mehr laufen und relaxe am Strand oder gehe tauchen.
Da ich nicht weiß wie die Internet Verbindung in den einzelnen Orten und Unterkünften sein wird, habt Geduld, ich melde mich wieder…

Fazit Mekong Delta:

Es lohnt sich, nur würde ich beim nächsten mal etwas mehr Geld investieren, eine weniger touristische Tour buchen und ggf. 2-3 Tage einplanen.

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Ho Chi Minh – hin oder lieber weg?

Spät am Abend des 28.01.2015 angekommen, war ich sehr froh, dass ich ein wirklich sauberes und gemütliches Zimmer inmitten der Backpacker-Hochburg gebucht hatte.
Wie sich herausstellte ist Sauberkeit dann aber auch nicht alles…

„Nacht 1“ nach meiner Ankunft.

Völlig fertig vom langen Flug, erst einmal unter die Dusche.
Ein paar Sachen auspacken und es sich bequem machen. Noch einmal auszugehen, dafür war ich viel zu müde.
Also am frühen Abend ins Bett.
In der Nacht wird ein Gitter vor die Eingangstür meines Hotels gezogen, sehr erfreulich wie ich fand, sicher ist sicher…

…Ab 2 Uhr rappelte es, dass ich fast aus meinem Bett fiel.
Ok, nicht alle Backpacker gehen so früh schlafen und die wollen dann irgendwann auch noch in Ihr Zimmer, verstanden! Und damit das Gitter aufgemacht wird, muss man dran rappeln, verstanden! Nur warum können die nicht alle gleichzeitig schlafen gehen? und warum muss mein Zimmer in der ersten Etage sein, da bekommt man wirklich jedes rappeln mit.

Nach einer damit etwas unruhigen Nacht hieß es dann raus in die Stadt, ein wenig mulmig war mir schon zumute. Die Stadt hat eine Fläche von 2.095 km² mit ca. 8 Millionen Einwohnern.

Erst einmal einen Kaffee, wusstet Ihr, dass Vietnam der zweitgrößte Kaffee-Hersteller der Welt ist?
Und ich muss sagen, einen so leckeren Kaffee habe ich noch nicht zuvor getrunken. Sorry an alle bei denen ich schon Kaffee trinken war :-). Ihr werdet mich verstehen, wenn Ihr hier mal einen Kaffee getrunken habt.

Zu Fuß Ho Chi Minh erkunden war mein Plan,  gestaltete sich dann doch etwas schwierig. Die Stadt ist wirklich „busy“ und hat zahlreiche Straßen und Gassen, ein einziges Labyrinth.
Ich habe mich dann für eine Moped City Tour entschieden, nein ich bin nicht selber gefahren, was allerdings nicht weniger gefährlich gewesen wäre. Bei der Anzahl von Verkehrstoten ist Vietnam ganz vorn mit dabei in der Weltstatistik.

Ich habe es überlebt und sehr viel gesehen. Für das „War Remnants Museum“ braucht Ihr starke Nerven!

Es lohnt sich in jedem Fall, sich 2-3 Tage Zeit für Ho Chi Minh zu nehmen. Es gibt zahlreiche Pagoden, Tempel, Märkte und Kirchen zu sehen.

Das Essen ist unglaublich gut, sofern man asiatische Küche mag.

Mein Fazit:

Für eine Stadttour kann man ein Moped nehmen. Angst hatte ich während meiner Tour nicht, wer schwache Nerven hat, sollte es sich aber doch 2x überlegen. Von 8 Mio. Einwohnern fahren ca. 5 Mio. Moped, dann kommen noch Autos, Fahrräder und alles dazu, was Räder hat. Ihr könnt Euch vorstellen was da los ist.
Ihr solltet den Preis mit dem Fahrer gut verhandeln, denn eine Moped Tour ist definitiv teurer, als eine Bustour. Dafür sieht man mehr und kommt schneller durch den Straßenverkehr. Der Betrag wird vom Fahrer jedoch sehr hoch angesetzt, ca. 70 Euro – und der Fahrer spricht es bewusst oder unbewusst so aus, dass es sich nach 17 Euro anhört 😉