Wellington – Rivendell – Napier – Tongariro Alpine Crossing – Coromandel

Den Weg auf die Nordinsel Neuseelands habe ich mit der Fähre von Picton nach Wellington beschritten. Angekommen in Wellington musste ich gleich feststellen, dass ich noch nicht reif für eine Großstadt war. Vielleicht sollte ich mir Gedanken machen, ob die Buchung eines Intensiv-Englisch Kurses in Sydney über drei Wochen eine so gute Idee war…Nun gut, das ist Zukunftsmusik 🙂

Über Wellington kann ich Euch nur so viel sagen, das es außerhalb der Stadt ebenfalls einen Freedom Campingplatz gibt, ansonsten habe ich mich gleich am nächsten Tag weiter nach Napier aufgemacht, mit einem Halt in Rindevell.

Rivendell bietet Euch einen der historischen Momente in Eurem „Lord of the Rings“ Leben, einmal durch das Tor von „Bruchtal“ schreiten, genau das ist hier möglich.

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Napier ist eine Stadt die dem Charleston Chic entspricht, Mr. Gatsby hätte sich hier sicherlich wohl gefühlt. Direkt vor der Tür gibt es einen Strand, was will man mehr? Der Sand ist tatsächlich Schwarz, es sieht nicht nur auf dem Bild so aus.

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Der Tongariro Alpine Crossing ist wohl auch aufgrund von Lord of the Rings einer der beliebtesten Wanderwege Neuseelands. Er ist 19,4 km lang und mit einer Tageswanderung zu schaffen. Es ist schon etwas besonders einmal durch „Mordor“ zum „Mt. Doom“ (in Wirklichkeit „Mount Ngauruhoe“) zu laufen.

Der Tongariro Nationalpark ist der älteste Neuseelands und die drei Vulkane Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu sind noch heute aktiv. 

Das Wetter hier ist quasi unvorhersehbar, daher solltet Ihr alles dabei haben und natürlich ausreichend zu trinken und am besten „Studentenfutter“ um Eure Energie zwischenzeitlich aufzufüllen. Der „Mt. Doom“ kann bestiegen werden (2291 m) für den Aufstiegt benötigt man ca. 2 Stunden extra, der Abstieg dauert eine Stunde.

Leider war es an dem Tag meiner Wanderung doch etwas zu bewölkt, ein Aufstieg damit zu gefährlich. Hier gibt es keinen „Wanderweg“ der Vulkan ist über Stein, Geröll und vulkanische Asche zu besteigen und das auf allen vieren, denn es ist ein sehr steiler Aufstieg. Mich reizt dieser Weg noch immer, daher kann es gut sein, dass ich auf meine letzten Tage noch einmal den Rückweg zum Tangariro Nationalpark antrete und diesen Vulkan bezwinge. Man braucht allerdings wirklich Glück mit dem Wetter.

Der Tangariro Alpine Crossing ist atemberaubend, aber seht selbst…

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Coromandel, so hieß es ist wunderschön und das ist es auch, nur für mich etwas zu abgelegen und ruhig.
Der Weg ist eng, kurvenreich und führt ständig bergauf und bergab. Eine anstrengende fahrt, die am Ende mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt wurde. Ihr könnt hier auch kleinere Walks machen oder Euch einfach mal an den Strand legen.

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Die Nähe zu Auckland ist ganz praktisch…Meine Reise geht weiter nach Piha, hier bin ich mit Margarethe verabredet, danach muss ich in Auckland unbedingt mein Auto los werden…Ob ich mein Auto verkauft bekomme erfahrt Ihr somit in den nächsten Tagen…Fortsetzung folgt 🙂

Fazit:

Hobbington war für mich nur eine Durchreise, daher nicht weiter erwähnt. Wenn Ihr Hobbington bzw. die Herr der Ringe Lokation allerdings ansehen wollt, kostet das 75 NZ Dollar und die Anreise ist nur mit einem Shuttle Bus möglich. Vorherige Buchung erforderlich. Ich habe einige Leute gefragt die dort waren, es lohnt sich, allerdings nur für echte Herr der Ringe Fans .

Napier ist eine sehr schöne Kleinstadt, die einen in die glamouröse Charleston Zeit versetzt.

Tangario Alpine Crossing, für mich das beste was man auf der Nordinsel machen kann.